<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174</id><updated>2011-09-03T19:29:06.265+02:00</updated><category term='In eigener Sache'/><category term='Rezensionen und Empfehlungen'/><category term='Autoren-News'/><category term='Politik'/><title type='text'>J. Mertens</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>17</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-1877823267509551483</id><published>2011-07-31T20:19:00.000+02:00</published><updated>2011-07-31T20:19:27.608+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezensionen und Empfehlungen'/><title type='text'>Thomas Riedl: DIE 5. FAHRT</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Nichts ist unheimlicher als die Manifestation unserer individuellen Ängste. Dennoch ist gerade die Konfrontation mit ihnen unabdingbar, um selbige verarbeiten und besiegen zu können. Diese Tatsache macht sich Thomas Riedl in seinem Roman "Die 5. Fahrt" zunutze. Er entwickelt dabei ein Szenario, das mit archetypischen Urängsten spielt, die so manchem Leser nicht unbekannt sein dürften.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;"Nightmare" nennt sich die neueste Attraktion im Vergnügungspark "World of Challenges". Diese spaltet sich in vier Fahrten, deren Schrecknisse sich allmählich in ihrer Intensität steigern und sich auf geniale Weise an den persönlichen Ängsten der Besucher orientieren. Betrieben wird sie von dem geheimnisvollen Inder Rahid Katalesch, der für sein cholerisch-aufbrausendes Temperament bekannt ist. Als der junge Student Marc Spencer hinter einer Tür mit der Aufschrift "5" eine weitere, noch nicht freigegebene Fahrt vermutet, wittert er die Chance, seiner Freundin als "Ersttester" zu imponieren und bricht kurzerhand in den Fahrbetrieb ein. Doch jenseits dieses Portals liegt nicht etwa eine neue künstliche Grusellandschaft, sondern sein eigenes Unterbewusstsein, in dem er schonungslos auf die Dinge trifft, denen er sonst im Leben auszuweichen bestrebt ist. Dabei stellt sich allmählich heraus, dass Katalesch einem spirituellen Orden angehört und hinter der verschlossenen Tür die heiligen Relikte dieser Gemeinschaft hütet. Doch damit nicht genug: Nachdem Marc nur unter Mühen wieder an die "bewusste Oberfläche" gelangt, muss er entsetzt anerkennen, dass er die Schrecken aus den Abgründen seiner Gehirnwindungen mit in die reale Welt genommen hat.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Schon die Idee, Psychonautik mit einer Geisterbahnfahrt in Verbindung zu bringen, verdient äußerste Anerkennung. Das neugierige Öffnen bewusst verschlossener Tore bringt nicht selten Menschen um den Verstand. Dazu zählt nicht nur der unbedachte Umgang mit dem Okkulten, sondern auch das leichtfertige Experimentieren mit halluzinogenen Drogen. Beides führt bekanntermaßen zu psychedelischen Erfahrungen, und dass der Bahnbetreiber ein Inder und der Reisende ein Student ist, erzeugt unwillkürlich Assoziationen mit den sechziger und siebziger Jahren, aus denen ein Timothy Leary recht herzlich grüßen lässt.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Schwächen bietet das Buch hingegen in der nicht ganz ausgereiften Allgemeinbeschreibung der "fünften Welt" und im gelegentlich unglücklichen Wechsel der Erzählperspektive. Gemessen an der zu erwartenden Erfahrung (die Kurzvita spricht von der Liebe zum geschriebenen Wort bereits im Kindesalter) wimmelt auch die wörtliche Rede nur so von Klischeephrasen, und die Sätze wirken zum Teil wie nacherzählt statt gründlich entwickelt. Und dennoch lässt sich aus diesem vordergründigen Manko ein Vorteil konstruieren: Denn gerade diese Einfachheit macht das Werk zu einem flüssigen Lesevergnügen, das keine verschachtelten und unverständlichen Satzgebilde aufweist, sondern an jeder Stelle im wahrsten Wortsinn schnell auf den Punkt kommt. Der Storyfaden ist dabei sehr schlüssig gesponnen und erinnert beinahe an ein Computerspiel.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der Leser, für den philosophische Gedankengänge und tiefgründige Vergleiche kein Muss darstellen, wird an Riedls Geisterbahnfahrt durch die menschlichen Ängste seine helle Freude haben. Gruselige Unterhaltung und kurzweilige Spannung sind hier garantiert.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Die-F%C3%BCnfte-Fahrt-Thomas-Riedl/dp/3939948039"&gt;Thomas Riedl: "Die 5. Fahrt" auf Amazon&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-1877823267509551483?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/1877823267509551483/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/07/thomas-riedl-die-5-fahrt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/1877823267509551483'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/1877823267509551483'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/07/thomas-riedl-die-5-fahrt.html' title='Thomas Riedl: DIE 5. FAHRT'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-1248590464824628302</id><published>2011-07-10T11:03:00.000+02:00</published><updated>2011-07-10T11:03:30.431+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezensionen und Empfehlungen'/><title type='text'>Jens Beringer: DER PSYCHOPATH - DIE SEZIERUNG DES M...</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Ein gespenstischer Totenkopf, aus dessen Schädeldecke höllische Flammen schießen, schaut uns mit furchterregenden Augen an. Darüber prangt in großen Lettern der Titel: "Der Psychopath - Die Sezierung des M..." Hinter diesem vielversprechenden Cover tut sich dem Leser jedoch ein Werk auf, das er angesichts der gruseligen Aufmachung des Buches vermutlich nicht erwartet hat.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wort "Psychopath" lässt sich am ehesten mit "an der Seele erkrankt" übersetzen und wird im allgemeinen Sprachgebrauch für so genannte Geisteskranke verwendet, die bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit in Raserei verfallen. Rein medizinisch betrachtet trifft dies jedoch weniger zu. Die Psychologie versteht unter einem Psychopathen einen Menschen, der sich aus einer krankhaften Neigung heraus chronisch antisozial verhält. Und irgendwo zwischen diesen Auffassungen setzt Jens Beringer den Maßstab für die Hauptfigur seiner Geschichte an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist Rosario M... weder ein Choleriker noch ein rücksichtsloser Lümmel, der mit Steinschleudern auf alte Leute schießt. Im Gegenteil macht er einen sehr besonnenen Eindruck und ist sogar von tiefen christlichen Überzeugungen durchdrungen. Nachdem er sich im späten 19. Jahrhundert der Camorra anschließt und eine längere Zeit in der Armee verbringt, gerät er dort immer wieder mit Kameraden und Vorgesetzten aneinander. Hier zeigt sich seine Neigung, Konfrontationen recht radikal zu begegnen, was ihm lange Gefängnisstrafen einbringt. Schnell hat er das Messer gezückt und ist bereit, bis zum Äußersten zu gehen, was aber in vielen Fällen noch rechtzeitig vereitelt wird. Auch scheint er zuweilen gewissen homosexuellen Anwandlungen zu unterliegen. Ein schwer zu deutender Hass auf seinen Bruder, vermutlich auf Neid begründet, zieht sich wie ein roter Faden durch sein ganzes Leben und führt schließlich ebenfalls zu einem finalen Mordversuch, der ihm am Ende, als er eigentlich endlich die Möglichkeit hat, seine ersehnte Freiheit zu genießen, einen Platz in der Irrenanstalt beschert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Irrenanstalt ist gleichzeitig Anfang und Ende der Geschichte, denn alle Geschehnisse werden von hier retrospektiv behandelt. Dies geschieht im ersten Teil durch die Angaben der behandelnden Ärzte, in denen jedes Detail über die Person und die Vergangenheit Rosario M...'s angegeben wird. Der zweite Teil des Buches betrachtet die Ereignisse aus der Sicht des Protagonisten selbst. Im starken Kontrast zwischen der Trockenheit wissenschaftlicher Analysen und der emotionalen Beschreibung des Handelnden wird die eigentliche Absicht des Autors mehr als deutlich. Fragt man sich im ersten Teil noch voller Abscheu, mit was für einem Subjekt man es dort zu tun hat, so bekommt man im zweiten Teil zuweilen regelrecht Mitleid mit dem Akteur. Beringer bedient sich dabei eines gekonnten Sprachstils, der den Leser weit über hundert Jahre zurückversetzt. Tatsächlich bekommt man den Eindruck, es mit einem sehr alten Text zu tun zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Psychopath" ist kein Horrorroman, kein Psychothriller und kein spannender Krimi. Leser, die mit derartigen Erwartungen an das Werk herangehen, werden sich vermutlich enttäuscht abwenden. Vielmehr gelang Beringer das kunstvoll gestaltete Psychogramm einer leidenden und gequälten Seele, in dem unweigerlich die Frage aufgeworfen wird, ob die Neigungen des Rosario M... angeboren sind und sein Leben in seltsame Bahnen lenkten oder ob das Leben ihn erst zu dem machte, als was er am Ende gilt. Diese Frage bleibt bewusst unbeantwortet und der Entscheidung des Lesers überlassen. Und gerade diese Tatsache macht das Werk zu einer ungewohnt anspruchsvollen Lektüre.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Psychopath-Die-Sezierung-M/dp/3939948144/ref=sr_1_3?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1310288525&amp;amp;sr=1-3"&gt;"Der Psychopath" auf Amazon&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-1248590464824628302?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/1248590464824628302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/07/jens-beringer-der-psychopath-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/1248590464824628302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/1248590464824628302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/07/jens-beringer-der-psychopath-die.html' title='Jens Beringer: DER PSYCHOPATH - DIE SEZIERUNG DES M...'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-4115877227936840841</id><published>2011-06-25T10:34:00.000+02:00</published><updated>2011-06-25T10:34:23.770+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezensionen und Empfehlungen'/><title type='text'>M-F Hakket: DIE KATZE VON FRAU WAGNER</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;b&gt;Dass Katzen laut einer alten abergläubischen Vorstellung sieben Leben haben, wissen die Meisten. Weniger bekannt ist, dass Katzen in manchen esoterischen Kreisen als Gestalt- und Dimensionswandler angesehen werden. Dies soll erklären, warum diese meist possierlichen Tierchen plötzlich und unerwartet auftauchen oder auf scheinbar unerklärliche Weise in oder aus geschlossenen Räumen verschwinden. Die Katze von Frau Wagner im gleichnamigen Roman von M-F Hakket hat ebenfalls diese Eigenschaften. Doch die erwartete Liebe und Zuneigung einer ägyptischen Bastet schenkt sie nur ihrer Besitzerin, während sie deren Peinigern die tödliche Raserei der Sekhmet entgegenschleudert.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Frau Wagner ist eine unscheinbare Mittvierzigerin, von neurotischen, hysterischen und paranoiden Ängsten geplagt, die zuweilen auch schizophrene Züge annehmen. Die Mitbewohner des Hochhauses, in dem die Rechtsanwaltsgehilfin lebt, spinnen Intrigen gegeneinander und beobachten ihre Nachbarn mit Argusaugen. Frau Wagner ist überdies heimlich in ihren Chef verliebt, wird von diesem jedoch lediglich als graue Maus angesehen. So entwickelt sie mit der Zeit eigenbrötlerische Züge und versucht verzweifelt und erfolglos, in der Gesellschaft zu funktionieren, indem sie möglichst allen Mitmenschen gerecht wird. Diese Lebenseinstellung wird empfindlich gestört, als ihr eine schwarze Katze zuläuft, die sich in ihrer Wohnung einnistet und Frau Wagner zeigt, dass es jemanden gibt, der sie mag und ihr zuhört. Von diesem Tag an ist Frau Wagner wie ausgewechselt. Ihr Charakter nimmt nach und nach selbst katzenhafte Züge an, und eine verzerrte Sicht der Welt verschafft sich Raum in ihrem Verstand. Plötzlich ist sie in der Lage, Freude zu empfinden, als sie sich einredet, ihr Vorgesetzter erwidere ihre Gefühle. Doch die Intrigen um sie herum nehmen in Wirklichkeit zu, und während Frau Wagner in einer falschen Glückseligkeit das befriedigte Schnurren lernt, breitet sich unbemerkt der Schleier einer tödlichen Bedrohung in Form schwarzer Krallen über ihren Widersachern aus.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Dass der Autor fundiertes Wissen über sozialpsychologische Zusammenhänge besitzt, bemerkt der Leser schon anhand der verschiedenen Typenbeschreibungen der Protagonisten, die sich bewusst stark überzeichnet darstellen. Da gibt es den begehrten korrekten Vorgesetzten, der in Wahrheit jedoch eher triebgesteuert ist und sich mit seinen jüngeren Sekretärinnen vergnügt. Da taucht stets die lockenwicklerbewehrte Nachbarin mit Minderwertigkeitskomplex auf, die durch dauerhaftes Lauschen an fremden Türen alle Vorgänge im Haus für ihre Machtspielchen einsetzt. Da gibt es eifersüchtige Damen, die mit Freuden ihre Konkurrentinnen zu vernichten gedenken und Sekretärinnen, die aus egoistischen Gründen stets willig sind und sich hochzuschlafen gedenken. Doch sie alle klammern bei ihrem Vorgehen den grausamen Rächer aus, der sich in Frau Wagners Räumen niedergelassen hat. Denn wenn alle Protagonisten angeblich bereit sind, über Leichen zu gehen, so ist die Katze die einzige, die diese Bereitschaft in bare Münze umsetzt.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;M-F Hakkets Erstlingswerk spielt mit Elementen, die einem psychologischen Laien zumeist verborgen bleiben. Es ist daher nicht nur als Satire oder Horrorgeschichte anzusehen. In erster Linie handelt es sich um eine erstklassige Gesellschaftskritik, welche die merkwürdige Anonymität in Ballungsgebieten treffend behandelt. Die Symbolik, die der Autor dabei benutzt, sind grandios. Die Katze stellt den Teil in Frau Wagner dar, der endlich aus dieser Anonymität, diesem stumpfen Funktionieren, ausbrechen will. Die glücklichen Momente mit der Katze werfen ihre Schatten auf die Außenwelt, die nun in den Augen (grün wie die Hoffnung - genial!) der Protagonistin nicht mehr zu funktionieren scheint. Geändert hat sich indes nichts, nur ihre Wahrnehmung ist eine andere. So fährt Frau Wagner ihrerseits durch Lügen und Verheimlichungen die Krallen aus, wird selbst zur Katze, und muss sich schließlich mit der Tatsache konfrontiert sehen, dass Katzen im Haus nicht erwünscht sind. Und es ist insbesondere letzterer Punkt, der eindeutig darauf hinweist, dass gerade offensichtlich glückliche Menschen den sie umgebenden unglücklichen und mit sich selbst nicht zufriedenen Intrigenspinnern ein Dorn im Auge sind. Diese Nichtaktzeptanz führt bekanntlich nicht selten dazu, dass freie und glückliche Individuen weggesperrt und zuweilen sogar auf noch härtere Weise beseitigt werden. Die Katze bedeutet Freiheit, und Freiheit ist verboten. So ist der Wahnsinn, dem Frau Wagner im späteren Verlauf der Geschichte zu verfallen scheint, in Wirklichkeit nur ein Stadium eines für sie wichtigen inneren Prozesses, der jedoch an der Öffentlichkeit ganz zwangsläufig scheitern muss.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;M-F Hakket hat somit ein sozialpsychologisches Bild gezeichnet, das unbequeme Wahrheiten vermittelt und sogar Roman Polanskis Erfolgsfilm "Der Mieter" inhaltlich bei Weitem übertrifft. Und dies sollte für alle Filmemacher als Aufruf verstanden werden: "Die Katze von Frau Wagner" muss ins Kino!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Die-Katze-von-Frau-Wagner/dp/3939948012/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1308989673&amp;amp;sr=8-1"&gt;M-F Hakket: "Die Katze von Frau Wagner" auf Amazon.de&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-4115877227936840841?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/4115877227936840841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/06/m-f-hakket-die-katze-von-frau-wagner.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/4115877227936840841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/4115877227936840841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/06/m-f-hakket-die-katze-von-frau-wagner.html' title='M-F Hakket: DIE KATZE VON FRAU WAGNER'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-7102022021804496847</id><published>2011-05-06T13:57:00.001+02:00</published><updated>2011-05-06T13:58:45.579+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezensionen und Empfehlungen'/><title type='text'>Sascha Heeren: ZEITRAFFER</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;b&gt;Es gibt in der Tat raffinierte belletristische Werke, die sich keiner klaren Schublade zuordnen lassen. Meistens handelt es sich dabei um die Verbindung zweier artverwandter Genres, die dabei aber dennoch einer "höheren Kategorie" untergeordnet sind. Größere Aufmerksamkeit verdienen dagegen Mischungen aus mehreren Richtungen, die weniger zueinander zu passen scheinen.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Sascha Heerens "Zeitraffer" ist ein solcher Fall. Nicht nur, dass der Autor in seiner phantastischen Geschichte wesentliche Elemente des Science-Fictions, des Horrors und der Fantasy meisterhaft miteinander verknüpft - er bringt neben einer gewaltigen Portion Gesellschaftskritik auch unglaublich schwarzen Humor mit hinein. Das Resultat ist ein cyberhafter, düsterer Thriller der Sonderklasse.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Erzählt wird die Geschichte des jungen Nikolaus Rehms, der um das Jahr 3010 auf der Suche nach Arbeit an eine dubiose Firma gerät. Es wird ihm versprochen, zehn Jahre sein Auskommen zu sichern, wenn er anschließend seinen Körper als Futter für die von dem Unternehmen gezüchteten Drachen zur Verfügung stellt. Mittels einer Gehirnwäsche wird ihm diese Gewissheit jedoch genommen und stattdessen ein völlig neues Erinnerungsgebilde eingepflanzt. Nikolaus hat keine Möglichkeit mehr, diesem Teufelspakt auszuweichen. In seiner Verzweiflung wendet er sich kurz vor dem Verlust seines Gedächtnisses an den Schauspieler Klaus Biedermann, der nun völlig ahnungslos in die Sache hineingezogen wird. Gefährlicherweise beinhaltet dessen derzeitiges Schauspiel ohne sein Wissen Elemente der von dem Unternehmen geschaffenen Wirklichkeit. Durch diesen Umstand werden die Schergen des grauenvollen Zuchtbetriebes auf ihn aufmerksam. So tappt auch er in die Falle.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mit seinem Roman schafft der Autor eine klaustrophobische Atmosphäre, die den Leser zuweilen glauben macht, in einem bösen Traum gefangen zu sein. Durch die Lebhaftigkeit und die gut durchdachten Charaktere der Figuren wird man jedoch schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Dies geschieht, weil die handelnden Personen die dunkelsten Eigenschaften der menschlichen Seele verkörpern, zumindest soweit es sich um Mitarbeiter der "Firma" handelt. Gestelzte Freundlichkeit und überschwenglicher Humor der Akteure lässt schnell erahnen, dass unter dieser Fassade in Wirklichkeit das unsagbar Böse steckt - Floskeln, auf die der eher schwächliche Hauptakteur schnell anschlägt und durch die er zwangsläufig in sein Verderben rennt, und fast drängen sich Vergleiche auf mit Al Pacinos gefährlicher Rhetorik in dem Erfolgsfilm "Im Auftrag des Teufels".&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Depressiv und aussichtslos wirkt die Szenerie, und jeder Hoffnungsschimmer für das wehrlose Opfer wird immer wieder mit der dampfhammerartigen Erkenntnis gelöscht, dass die Drachenzüchter am längeren Hebel sitzen. Es ist die logische Entwicklung, die letzte Konsequenz unserer erkalteten Gesellschaft, die in diese mögliche Zukunft führt, wenn auch die Drachen in ihrer Leibhaftigkeit Fiktion bleiben mögen. Doch am Ende schaffen wir in anderer Form unsere ganz persönlichen Drachen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der Autor versteht sein Handwerk, und die Anschaulichkeit der Beschreibungen lädt förmlich dazu ein, dieses Meisterwerk auf Zelluloid zu bannen. Zwischendurch festgestellte vermeintliche Ungereimtheiten erklären sich im Laufe des Romans von selbst, und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Heeren seine recht verschachtelte Story voll im Griff hat. Wer Spannung, Grusel und eine thrillige, finstere Athmosphäre liebt, wird dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Bestelllink auf Amazon:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.amazon.de/Zeitraffer-Eine-Fallensteller-Geschichte-Sascha-Heeren/dp/3939948349/ref=sr_1_4?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1304682746&amp;amp;sr=1-4"&gt;Sascha Heeren: ZEITRAFFER&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-7102022021804496847?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/7102022021804496847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/05/sascha-heeren-zeitraffer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/7102022021804496847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/7102022021804496847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/05/sascha-heeren-zeitraffer.html' title='Sascha Heeren: ZEITRAFFER'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-8376390534045075973</id><published>2011-04-27T17:51:00.000+02:00</published><updated>2011-04-27T17:51:23.559+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='In eigener Sache'/><title type='text'>J. Mertens: GENIUS VACUI</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://img34.imageshack.us/img34/3259/53851122.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://img34.imageshack.us/img34/3259/53851122.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;b&gt;GENIUS VACUI&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;Autor: J. Mertens&lt;br /&gt;Softcover 13,5 x 20,5&lt;br /&gt;240 Seiten&lt;br /&gt;epubli-Verlag&lt;br /&gt;€ 16,00&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Direktlink: &lt;a href="https://www.epubli.de/shop/buch/GENIUS-VACUI-J-Mertens/7199"&gt;Genius Vacui auf Epubli&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Hinter alten Mauern wuchert der Wahnsinn unbemerkt...&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Jefferson Ashcroft lebt mit seiner Frau Linda in einem abgeschiedenen alten Herrschaftssitz. Als Linda tödlich verunglückt, kann er die schreckliche Wahrheit nicht verkraften. Im eingeredeten Glauben, seine Frau sei in einen tiefen Schlaf verfallen, vergeht er sich an der bereits verwesenden Leiche und zieht sich dabei eine Infektion zu, die auch zu seinem eigenen Verfall führt. Die Ereignisse überschlagen sich, als die Tote Anzeichen einer Schwangerschaft zu zeigen scheint...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Romantik zwischen Fäulnis, Fliegen und der Ewigkeit...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem vorliegenden Roman öffnet J. Mertens die Tür zu einer neuen Dimension im Horror-Genre. Mithilfe eines Tabubruches schildert er das verzweifelte Festhalten an einer längst erloschenen Liebe, an dessen Ende nur die erschreckende Kausalität der vernichtenden Leere stehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://i.ytimg.com/vi/y-RJY20Uyes/0.jpg"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/y-RJY20Uyes?f=user_uploads&amp;c=google-webdrive-0&amp;app=youtube_gdata" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266" src="http://www.youtube.com/v/y-RJY20Uyes?f=user_uploads&amp;c=google-webdrive-0&amp;app=youtube_gdata" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-8376390534045075973?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/8376390534045075973/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/04/j-mertens-genius-vacui.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/8376390534045075973'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/8376390534045075973'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/04/j-mertens-genius-vacui.html' title='J. Mertens: GENIUS VACUI'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-4599771889275717770</id><published>2011-04-25T11:00:00.001+02:00</published><updated>2011-04-25T11:22:48.431+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezensionen und Empfehlungen'/><title type='text'>Wandelbar - Zeitreise durch das Leben (Vierte Anthologie des Inselchenforums - Hrsg. Elfie Nadolny &amp; Wolf-Jakob Schmidt)</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;b&gt;"Panta Rhei" ist eine auf den griechischen Philosophen Heraklit zurückgehende Formel, die besagt, dass alles einem Fluss unterworfen ist. Aus dieser Formel heraus entstand bei den späteren Philosophen die Flusslehre, in der die stetige Veränderung des Flusses durch ständig neues Wasser eine große Rolle spielt.&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die vierte Anthologie des Inselchenforums greift diese Überzeugung auf und präsentiert eine Zusammenstellung von Gedichten und Geschichten rund um den Kreislauf des Jahres. "Wandelbar" lautet treffenderweise der Titel des Buches, und so wechselhaft, wie sich uns die Abschnitte des Jahres zeigen, so unterschiedlich ist auch der Erzählstil der diversen Beiträge der Anthologie. Von Nachdenklich über Humoristisch bis Melancholisch ist jeder literarische Gefühlsausdruck vertreten. Dabei greifen die Autoren sowohl auf selbst Erlebtes als auch auf fiktive Begebenheiten zurück.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;"Wandelbar" liefert mit seinen wunderschönen impressionistischen Texten genügend Stoff für gemütliche Themenabende, an denen Kinder und Erwachsene ihre Freude haben werden. Während im Herbst die Blätter von den Stürmen davongetragen werden, wird der Leser sich an das eine oder andere Gedicht erinnern. Und wenn die Weihnachtszeit naht, werden sich viele Kinder sicherlich freuen, in der warmen Wohnung am Kamin die verschiedenen Geschichten vom Nikolaus vorgelesen zu bekommen. Man wünscht sich förmlich eine Hörbuchversion herbei, die ganz bestimmt in hektischen Zeiten eine ausgleichende Entspannung beschert.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Insgesamt 15 Autoren und Fotografen sind an dem Gemeinschaftswerk beteiligt. Mit stimmungsstarken Gedichten und Kurzprosa sind Wolf-Jakob Schmidt, Sandy Green, Sonja Rabaza, Elfie Nadolny, Torsten Jäger, Maria Ording, Stefan Guth und Arne Arotnow vertreten. Neben einigen der bereits Genannten steuern Leah Schurr, Gabriele Eder und Angelika Schütze einige Kurzgeschichten bei. Abgerundet wird das Ganze durch fast schon meditationsgerechte Fotografien von Petra Hielscher, Cor Kluytmans, Michael Schütze und Klaus Nadolny sowie den zuvor erwähnten Autoren.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Bereits auf den ersten Seiten entsteht sofort ein verbal-malerischer Eindruck, der sich durch gekonnt bildhafte Ausdrucksweise hinsichtlich der Gegebenheiten einer bestimmten Jahreszeit oder einer Festlichkeit fast augenblicklich vor dem inneren Auge des Lesers manifestiert. Unwillkürlich denkt man an die beliebten Abreißkalender, die jedem Tag einen besonderen Spruch zuweisen. Doch im Gegensatz zu diesen bietet "Wandelbar" keine schnöden und längst bekannten Zitate alter Meister, sondern liebevoll zu Papier gebrachte Verse und Kurzgeschichten neuzeitlicher Autoren, die ihr Handwerk ebenso verstehen und eine Galerie schriftstellerisch-impressionistischer Gemälde schufen, welche den Lauf des Jahres und seiner Höhepunkte kunstvoll für die Ewigkeit festzuhalten weiß. So ist es schwer bis unmöglich, einen bestimmten Autor besonders hervorzuheben, da die Gesamtheit des Werkes erst diese bunte Bildersammlung möglich macht.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der Eintritt in diese Galerie lohnt sich eigentlich für jede Geschmacksrichtung, denn beim Vertiefen in die sprachliche Farbgebung der Beiträge wird der Leser nur allzu oft auf sich selbst zurückgeworfen, und er stellt fest, dass die Lösung so manchen Alltagsproblems durch die Beobachtung der Welt um ihn herum gefunden werden kann. Dabei wird er immer wieder mit dem Panta Rhei konfrontiert und aufgefordert, das Verflossene ziehen zu lassen und sich auf Neues zu konzentrieren.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Denn der Mensch ist wandelbar - Wandel&lt;em&gt;fähigkeit&lt;/em&gt; liegt jedoch an Jedem selbst. Wer erkannt hat, dass er nicht zweimal in denselben Fluss steigen kann, ist auf dem besten Wege, diese Kunst zu erlernen. Die vierte Anthologie des Inselchenforums kann dazu einen wesentlichen Teil beitragen, und diese Chance sollte man sich gönnen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;amp;url=search-alias%3Dstripbooks&amp;amp;field-keywords=wandelbar+nadolny&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0"&gt;"Wandelbar - Zeitreise durch das Leben" auf Amazon.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-4599771889275717770?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/4599771889275717770/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/04/wandelbar-zeitreise-durch-das-leben.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/4599771889275717770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/4599771889275717770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/04/wandelbar-zeitreise-durch-das-leben.html' title='Wandelbar - Zeitreise durch das Leben (Vierte Anthologie des Inselchenforums - Hrsg. Elfie Nadolny &amp; Wolf-Jakob Schmidt)'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-9124981153226320355</id><published>2011-04-04T14:08:00.000+02:00</published><updated>2011-04-04T14:08:26.849+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Autoren-News'/><title type='text'>Netztexter - ein Beruf fürs Leben?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Immer wieder ist die Rede von Möglichkeiten, im Internet zu Geld zu kommen. Natürlich ist damit in der Regel das schnelle Geld in Hülle und Fülle gemeint. Realisten haben längst erkannt, dass sich hinter den unzähligen Versprechungen meistens nichts als Katzengold verbirgt. Dennoch gibt es - besonders für Autoren und Texter - einige Chancen auf ein lukratives Nebeneinkommen in Form von Textportalen. Wie hoch sind die Verdienstmöglichkeiten? Kann man von der Arbeit leben?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Zunächst muss gesagt werden, dass gute Texter (im Sinne von Auftragsschreibern und Ghostwritern) generell ihre Preise haben. Diese Preise gestalten sie zumeist selbst anhand bestimmter Faktoren wie Zeitaufwand, Länge des Textes, Dauer und Umfang der Recherche etc. Handelt es sich dann noch um promovierte Germanistiker oder ähnlich gut ausgebildete Deutschmeister, so kann die Inanspruchnahme ihrer Dienste (zu Recht) mit sehr hohen Preisen verbunden sein. Das Resultat ist dann auch ein professioneller Text, der in puncto Grammatik, Stil und Ausdruck keines weiteren Lektorates mehr bedarf. Gute Qualität für gutes Geld - so lautet die Devise selbstständiger Profitexter, und dass diese sich mit der Zeit einen Namen machen, der es ihnen gestattet, von ihrer Arbeit zu leben, versteht sich von selbst.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Anders sieht es aus bei Autoren und Textern, die ihre Aufträge über die genannten Internetportale beziehen. Hier gibt der Kunde die Preise vor, und diese liegen nicht selten bei Umrechnung auf die damit verbundene nötige Arbeit auf der Höhe eines Hungerlohnes. Dies ist allerdings wiederum meistens abhängig von den zuvor ausgeloteten Fähigkeiten des jeweiligen Texters. Meldet man sich auf solchen Seiten an, so ist man vielfach verpflichtet, einen Mustertext einzureichen. Anhand dieses Textes, der auf Rechtschreibung und Stil geprüft wird, wird man in eine Kategorie eingeteilt, die den Autor auf eine bestimmte Stufe stellt. Steht man nun beispielsweise auf Stufe 3, so kann man auch nur Aufträge bekommen, die seitens der Kunden mindestens für diese Stufe freigegeben sind. Je höher die Stufe, desto besser der Verdienst. Die eingereichten Texte werden nach der Abgabe durch den Autor auch nach und nach von den Seitenbetreibern geprüft, und wird festgestellt, dass die Texte immer besser werden, so steigt man im Laufe der Zeit natürlich auch z. B. in Gruppe 4 oder (je nach Portal) höher auf. Nur selten kommt es dagegen vor, dass bereits der Mustertext so hoch bewertet wird.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Aufträge selbst werden nach einem "Open-Order"-Prinzip von den Kunden im Portal verewigt, d. h. die Autoren suchen sich die Aufträge selbst heraus. Fallen die Texter bei einem Kunden immer wieder positiv auf, so können sie auch "Direct Orders" von diesem beziehen und in diesem Fall individuelle Preise aushandeln oder das hierfür erwartete Honorar bereits in ihrem Profil angeben (was aber an der Bezahlung der Open Orders nichts ändert).&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nun sieht es so aus, dass das Honorar eines relativ gut bewerteten Texters bei etwas mehr als € 1,00 pro 100 Worte liegt, was für professionelle selbstständige Vollbluttexter natürlich nichts weiter als ein schlechter Witz ist. Dennoch muss man sich überlegen, was man genau will - man darf nicht vergessen, dass viele der jetzt hauptberuflichen Profitexter mit der Arbeit auf diesen Portalen angefangen haben. Erfahrungen lassen sich hier allemal sammeln, und wenn dabei auch noch etwas Geld verdient werden kann, hat man schon zwei Vorteile auf einen Streich. Um Neppangelegenheiten handelt es sich keineswegs, und wer Spaß am Schreiben hat und lediglich zu seinem eigentlichen Job noch etwas dazuverdienen möchte, der ist als Texter auf diesen Portalen sehr gut aufgehoben.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Tatsächlich ist es theoretisch sogar möglich, dort so viel Geld zu verdienen, dass es zum Leben reicht. Dazu wäre es allerdings nötig, den ganzen Tag und einen Teil der Nacht fast ohne Pause vor dem Computer zu sitzen und sich wirklich nur die Aufträge herauszusuchen, die auf die eigene (hoffentlich hohe) Stufe ausgerichtet sind. Doch wie ich schon erwähnte: &lt;em&gt;Theoretisch&lt;/em&gt; ist das möglich! In der Praxis kommt da leider ein nicht zu unterschätzendes Problem hinzu: Während bereits die Einnahmen für Gelegenheitstexter auf diesen Portalen bei der Einkommensteuer angegeben werden müssen, so kommt beim hauptberuflichen Texten der Umstand der Selbstständigkeit als Freiberufler ins Spiel. Dies bedeutet, dass man von dem mühsam ertippten Geld noch weitere Abgaben an Vater Staat abzuführen hat, darunter auch die Sozialversicherung, die der Freiberufler voll zu tragen hat, wenn er nicht das Glück hat, in der KSK (Künstlersozialkasse) unterzukommen, die wie im Angestelltenverhältnis die Hälfte übernimmt. Nach diesen Abzügen reicht der übrige Gewinn nämlich bei Weitem nicht mehr zum Leben. Und hier stellt sich die Frage, ob es die Sache wirklich wert ist, mehr als 15 Stunden am Tag unentwegt Texte zu verfassen und am Ende doch nicht davon leben zu können.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Daher kann gesagt werden, dass die Arbeit in diesen Portalen als Nebenjob oder Starthilfe für eine angehende Selbstständigkeit (vielleicht auch als "Zusatzversicherung" bei Leerlaufphasen während bereits bestehender Selbstständigkeit) in jedem Fall von Vorteil ist. Reich wird man allein davon jedoch auf gar keinen Fall. Wenn man sich vor Augen hält, dass man für einen Text, bei dem am Ende vielleicht € 4,00 herauskommen, über eine Stunde recherchiert und schreibt, kann man sich den Monatsverdienst leicht ausrechnen, wenn man regelmäßig schreibt. Realistisch sind dagegen durchaus ein paarhundert Euro, und bleibt man nebenberuflich unter monatlich € 400,00 (die man locker erreichen kann), so kann man diesen Betrag auch wirklich als Gewinn verbuchen. &lt;em&gt;Das&lt;/em&gt; ist machbar - verzichten Sie einfach nur auf die üblichen Luftschlossbaustellen, denn deren Brachliegung nach einiger Zeit wäre vorprogrammiert.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Im Folgenden ein paar Links zu Texterportalen:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://www.textbroker.de/"&gt;Textbroker&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Textbroker ist das führende Texterportal mit unzähligen Aufträgen. Schreibt man gute Texte, so erreicht man schnell die Stufe 4, die bezüglich der Honorarhöhe vollkommen ausreicht, da es auf der einzig höheren Stufe 5 so gut wie keine speziellen Aufträge gibt. Man muss allerdings damit leben, dass die Bewertungen seitens Textbroker mitunter lange auf sich warten lassen. Für besondere Probleme gibt es aber auch ein Forum, in denen sich die Autoren austauschen können. Die Bezahlung (mindestens € 10,00) erfolgt um die Monatsmitte und muss rechtzeitig durch den Autor veranlasst werden.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://www.content.de/"&gt;Content&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Dieser Anbieter hat ein etwas großzügigeres Bewertungssystem, in dem man auch durch den Mustertext schon in eine relativ hohe Kategorie eingeordnet werden kann. Ferner hat man die Möglichkeit, sein Profil mit einem Foto zu versehen. Die Auszahlung kann, sofern € 10,00 erreicht sind, auf Veranlassung des Autors täglich erfolgen. Leider finden sich bei Content nicht so viele Aufträge wie bei Textbroker. Dafür kommt man schneller an besser bezahlte Aufträge.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://www.clickworker.com/"&gt;Clickworker&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nun, man soll ja die Hoffnung nie aufgeben, und vielleicht entwickelt sich Clickworker dereinst so gut wie Textbroker oder Content. Derzeit sieht es leider so aus, dass unsinnigste Qualifizierungen angeboten werden, die man zwar nicht ableisten muss, aber dann auch nur verschwindend wenige Aufträge zur Auswahl hat. Letztere sind oft zudem wirr und unverständlich gestaltet. Und nicht zuletzt braucht Clickworker offenbar Ewigkeiten, um die eingereichten Qualifizierungen zu prüfen. Nachdem ich mangels nachvollziehbarer Aufträge nach über anderthalb Monaten immer noch nicht auf die zur Auszahlung benötigten € 10,00 gekommen bin (unglaublich, aber wahr), habe ich mit einer würzigen Mail heute meine Arbeit dort beendet. Es mag sich Jeder seine eigene Meinung bilden - für mich ist jeder Besuch bei Clickworker eine Verschwendung kostbarer Zeit, deren bessere Nutzung in den anderen beiden Portalen bares Geld garantiert.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-9124981153226320355?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/9124981153226320355/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/04/netztexter-ein-beruf-furs-leben.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/9124981153226320355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/9124981153226320355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/04/netztexter-ein-beruf-furs-leben.html' title='Netztexter - ein Beruf fürs Leben?'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-3933639908747520443</id><published>2011-02-25T11:03:00.002+01:00</published><updated>2011-02-25T11:05:04.984+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='In eigener Sache'/><title type='text'>Epubli-Autor im Fokus: J. Mertens</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-43EcVYcMR0M/TWd9QjaBYZI/AAAAAAAAAQY/E0bLs8TL6BY/s1600/jmep.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="209" l6="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-43EcVYcMR0M/TWd9QjaBYZI/AAAAAAAAAQY/E0bLs8TL6BY/s320/jmep.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.epublizisten.de/2011/02/epubli-autor-im-fokus-j-mertens"&gt;Epublizisten Mi. 23.02.2011&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Was aus Kindern wird, die zu viele Horrorfilme schauen, zeigt der epubli-Autor J. Mertens. Schon als Kind begeisterte sich der 42-Jährige für Übernatürliches. Die Alterskontrollen austricksend schlich sich Mertens immer in die neuesten Zombiefilme und holte sich so die Inspiration für seine ersten Gespenstergeschichten. Dem Schreiben ist er bis heute treu geblieben. Bei epubli veröffentlichte Mertens bereits mehrere Publikationen zu den Themen Esoterik, Parapsychologie und Okkultismus. Darunter sind sowohl spannende Psychothriller als auch Sachbücher sowie eine Veröffentlichung von klassischen Traktaten der Alchemie, die Mertens mit erklärendem Vorwort und Anhang versehen hat.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Wie erklären Sie sich Ihre Vorliebe für das Übernatürliche?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Grundstein dafür liegt schon derart lange zurück, dass ich darüber nur spekulieren kann. Sicher ist, dass ich als Kleinkind schon mein Interesse dafür entwickelte. Schon mit drei oder vier Jahren stellte ich meiner Mutter stets Fragen über die “Dinge hinter den Dingen”, die sie mir jedoch nicht beantworten konnte. Mit ausschlaggebend war wohl auch der in diese Zeit fallende Tod meiner Großmutter und die Behauptung meiner Eltern, sie sei “in den Himmel geflogen”. Die bildliche Vorstellung hatte für mich etwas Phantastisches, das mich in seinen Bann zog. Hinzu kam, dass ich schon vor meiner Einschulung lesen und schreiben konnte, und dadurch hatte ich sehr früh die Möglichkeit, viel über eben diese Dinge zu lesen. Im Prinzip bin ich daher mit dem Studium paranormaler und esoterischer Wissenschaften aufgewachsen. Dennoch habe ich mir eine gesunde Skepsis erhalten und bin bei der Bewertung angeblich übersinnlicher Phänomene sehr vorsichtig.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Wann haben Sie begonnen zu schreiben?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das war mit ungefähr zehn Jahren. Zu dieser Zeit, es war in den späten 70ern, hatte ich gerade Edgar Allan Poe für mich entdeckt und versuchte ihm – natürlich vergeblich – nachzueifern. Zeitgleich begann in den Kinos die große Zombiewelle, und die eigentlich für mich noch illegale Teilnahme an den Filmvorführungen animierte mich dazu, es doch mal mit einem Drehbuch zu versuchen. Heraus kam ein blutiger Unsinn namens “Bloody Bones”, in dem sich so ziemlich jede bis dato bekannte Gruselgestalt ein Stelldichein gab. Hinzu kamen einige Kurzgeschichten ähnlicher Machart, von denen sogar noch ein paar in meinem “Giftschrank” unter Verschluss liegen und die mir jedes Mal ein Lächeln abringen. Ich erinnere mich noch gut an einige Deutschlehrer, die meine Aufsätze regelrecht fürchteten. Von einem bekam ich sogar mal das Verbot ausgesprochen, solche Themen zu verwenden, weil ihm bei der Durchsicht jedes Mal schlecht wurde. Während meiner “Flegeljahre” blieben Stift und Schreibmaschine einige Jahre liegen. Erst im Jahre 1988 packte mich die Schreibwut erneut. Es entstanden einige Kurzgeschichten, von denen auch ein paar in meinen “Psychotischen(n) Episoden” enthalten sind. Ich merkte, dass ich mich wesentlich verbessert hatte. Zugleich hatte sich mein Themenschwerpunkt von spektakulärem Zombiehorror zu subtileren Strickmustern verlagert. Als Mitte der 90er Jahre ein Bekannter von mir eine Motorradzeitschrift verlegte, verfasste ich zu diesem Zweck drei entsprechende Geschichten, natürlich mit Grusel- oder Mysteryfaktor (“Die Nacht der Walküren”, “Der Felsen” und “Heldenwind”). Diese kamen schließlich derart gut an, dass ich mich seitdem aktiv der Schreiberei widme.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Was ist Ihr Steckenpferd? Sachbuch oder Belletristik?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das war noch bis vor einiger Zeit jeweils von meiner Laune abhängig. Als ich um 2000 meine “einsamen Studien” betrieb, hatte ich eigentlich sogar vor, nur Sachbücher mit grenzwissenschaftlicher Thematik zu verfassen. Da ich aber auch im belletristischen Bereich immer wieder Ideen entwickelte, wechselten sich Sachbücher und Geschichten ab. Jedoch hat sich inzwischen ein solcher Berg von geplanten Kurzgeschichten, Erzählungen und Romanen aufgebaut, dass es zu Sachbüchern in absehbarer Zeit wohl eher nicht mehr kommen wird. Zudem waren die bisherigen Echos zu “Psychotische Episoden” und “Geh nicht durch diese Kellertür” derart positiv, dass ich beschlossen habe, mich voll und ganz Phantastik, Horror und Thriller zu widmen. Ganz ausschließen will ich die Möglichkeit eines weiteren Sachbuches aber natürlich nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Wie gehen Sie beim Schreiben eines Sachbuches vor?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In erster Linie ist gerade bei einem Sachbuch natürlich eine gründliche Recherche ein unverzichtbarer Faktor. Es ist ferner immer die Frage, ob man lediglich Fakten zusammentragen will oder eine eigene Theorie vorstellt. In letzterem Fall muss natürlich die Struktur dieser Theorie angepasst werden, damit sie für den Leser verständlich wird. In “Jenseits der Schwelle” habe ich beispielsweise ein Modell des Umdenkens vorgestellt, das exakte Wissenschaften und Esoterik miteinander verknüpfen soll. In einem frühen Kapitel gehe ich zunächst kurz darauf ein und komme bei den immer komplexer werdenden Unterthemen stets darauf zurück. So hat der Leser einerseits einen guten Überblick über die Grundthematik und gleichzeitig weiterführende Gedankenanstöße. Um das sicherzustellen, entwerfe ich zuerst immer das Inhaltsverzeichnis. Zu jedem Kapitel mache ich mir dann Stichpunkte zu den Angaben, die mir besonders wichtig erscheinen. Mein astrologischer Band “Der Gestirnsreigen” basiert dagegen tatsächlich auf Notizbüchern aus meiner eigenen “Studienzeit” um die Jahrtausendwende. Dabei war es mir wichtig, dem Leser nicht zu viel in den Kopf zu pflanzen, sondern lediglich zu erklären, was für die Deutung wichtig ist. Das Prinzip wird nur dargelegt, gedacht werden muss dagegen selbst. So gelang mir ein ebenfalls gut strukturiertes, aber dennoch nicht ausschweifendes oder verunsicherndes Grundlagenwerk. Als Faustregel kann ich für das Verfassen eines Sachbuches daher nur sagen: Ein zuvor sorgfältig ausgearbeitetes Inhaltsverzeichnis ist die halbe Miete.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Wovon lassen Sie sich bei ihrer belletristischen Arbeit inspirieren?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da gibt es keine bestimmten Kriterien. Es kann passieren, dass ich lediglich auf die Uhr sehe und sich aus der Bewegung des Sekundenzeigers plötzlich eine Idee entwickelt. Im Normalfall benötige ich noch nicht einmal das. Ich bin ein Mensch mit derartigem “Kopfkino”, dass ich vermutlich in der Psychiatrie landen würde, wenn ich nicht das Schreiben als Ventil für mich entdeckt hätte. Weniger freundlich gesonnene Kritiker mögen vielleicht der Ansicht sein, dass ich eben aufgrund meiner Ideen genau da hin gehöre. Im Prinzip ist mir das aber gleichgültig. Während meiner bisherigen Schaffenszeit waren es hauptsächlich Poe und Lovecraft, die mich immer wieder fesselten. Inspiriert haben sie mich sicherlich zum Teil, doch auch bei gelegentlichen Anleihen an Lovecrafts Cthulhu-Zyklus lege ich Wert darauf, eigene Ideen umzusetzen. Ansonsten reichen offene Augen und Ohren, und es kommt auch nicht selten vor, dass ich Elemente aus Träumen in den Geschichten verarbeite. Ich kann daher getrost sagen, dass ich selbst meine größte Inspirationsquelle bin. In fast jeder Geschichte steckt eine kleine Information über mich selbst drin. Was das jeweils ist, bleibt geheim. Jedoch folgt daraus, dass in jeder Story, sei sie auch noch so abstrus, ein Funken Wahrheit steckt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Wann haben Sie sich dazu entschlossen Ihre Bücher zu veröffentlichen?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ende der 90er Jahre hatte ich einige der bisherigen Kurzgeschichten zu den “Psychotische(n) Episoden” zusammengefasst und einer Literaturagentur zukommen lassen. Außer einem teuren Lektorat kam aber nichts dabei heraus. So lag das Manuskript bis 2007 in der Schublade. In der Zwischenzeit war mein “Gestirnsreigen” ebenfalls fertiggestellt, und ich trug mich mit dem Gedanken, ihn über den Selbstverlag zu publizieren. Dann stieß ich im Internet auf Print-on-Demand-Anbieter und landete auf einigen Umwegen schließlich bei epubli.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Wie betreiben Sie die Vermarktung Ihrer Bücher?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Momentan sind diese lediglich über die Webseite von epubli zu bekommen. Da sie keine ISBN haben, gelten insbesondere die belletristischen Werke in gewissen Kreisen offenbar als Geheimtipp, wie ich des Öfteren höre. Erstaunlich dabei ist, dass die Absatzzahlen weit unter dem augenscheinlichen Bekanntheitsgrad liegen. Ansonsten verlasse ich mich derzeit auf Webpräsenz, Mundpropaganda und Flyer.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Was erhalten Sie für ein Feedback?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bislang kann ich mich über schlechte Kritik nicht beschweren, eher ist das Gegenteil der Fall. Ich erhalte in letzter Zeit immer öfter Anfragen, wann das nächste Buch fertig ist. Besonders freue ich mich dabei über positive Rückmeldungen von Schriftstellerkollegen. Hier sind in den letzten Jahren sehr gute und interessante Kontakte zustande gekommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Was für Bücher sind noch in Planung?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass die kurze Beschreibung aller noch vor mir liegenden Projekte schon einen dicken Wälzer füllen würde. Aus der Unmenge dieser Ideen habe ich – neben einem Prosa- und Gedichtband – zwei für das nächste Buch in die engere Auswahl genommen. Titel und Inhalt werden natürlich noch nicht verraten, doch so viel sei gesagt: Eine davon ist eine paranormale Kriminalgeschichte, in der es ausschließlich Schurken gibt. Die andere wartet mit völlig neuartigen – natürlich bösartigen – Wesen auf, die es in Buch und Film bislang definitiv noch nicht gegeben hat. Welches Projekt davon am Ende zum Zuge kommt, weiß zurzeit nur Schrödingers Katze. Ferner liegen unter anderem einige noch nicht ganz ausgereifte Plots bereit. Einer davon spielt in meiner Heimatstadt Altena, ein anderer, zum Cthulhu-Mythos gehörender, wird wohl drei Bände umfassen. Auch Dr. Lee Stockwell aus “Psychotische Episoden” und “Geh nicht durch diese Kellertür” wird uns irgendwann noch mindestens einmal begegnen. Zunächst wird jedoch das aktuelle Manuskript beendet, mit dem ich meine selbst gesetzte Deadline schon längst überschritten habe, und ich kann versichern, dass dieser Roman die Herzen eines jeden Liebhabers der Horrorliteratur höher schlagen lassen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eingangstext und Interview: Johannes Steger (&lt;a href="http://www.epublizisten.de/"&gt;http://www.epublizisten.de/&lt;/a&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-3933639908747520443?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/3933639908747520443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/02/epubli-autor-im-fokus-j-mertens.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/3933639908747520443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/3933639908747520443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/02/epubli-autor-im-fokus-j-mertens.html' title='Epubli-Autor im Fokus: J. Mertens'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-43EcVYcMR0M/TWd9QjaBYZI/AAAAAAAAAQY/E0bLs8TL6BY/s72-c/jmep.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-4144527310080309576</id><published>2011-02-21T22:05:00.006+01:00</published><updated>2011-02-22T07:24:08.025+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='In eigener Sache'/><title type='text'>Es kann nicht gruselig genug sein</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ErpL2HQz_38/TWLRy1GYKoI/AAAAAAAAAQU/gFNKLoe4Csk/s1600/wr_19022011.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" j6="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-ErpL2HQz_38/TWLRy1GYKoI/AAAAAAAAAQU/gFNKLoe4Csk/s320/wr_19022011.jpg" width="247" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.derwesten.de/staedte/altena/Jens-Mertens-arbeitet-am-Horror-Roman-id4302347.html"&gt;"Westfälische Rundschau" aka "DerWesten", Sa. 19.02.2011﻿&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Jens Mertens arbeitet am Horror-Roman&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span id="loc"&gt;Altena. &lt;/span&gt;Jens Mertens hat meist ein freundliches Lächeln auf den Lippen, er wirkt offen und sympathisch. Keine Spur von geheimnisvoll oder gar unheimlich – und eine Leiche hat er bestimmt auch nicht im Keller. Obwohl genau das die Attribute sind, die der Durchschnittsbürger mit einem Menschen verbindet, dessen Passion Mystik, Parapsychologie sowie Horror sind und der schon mehrere Bücher zu diesen Themen geschrieben hat.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div sizcache="1" sizset="2" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der gelernte Kaufmann hat beruflich einiges hinter sich: Fabrikarbeiter, Journalist, nebenberuflicher Versicherungsvertreter, Künstler, Händler, Autor. Inzwischen verdient er seinen Lebensunterhalt mit einer Tätigkeit, die man einem Experten für Okkultismus nicht unbedingt zutraut: Als Alltagsbegleiter betreut er an Demenz erkrankte Menschen. Und trotz dieser wechselhaften Vita zieht sich eines wie ein roter Faden durch sein Leben: das Interesse an Übernatürlichem.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Als Kind ein Fan von Zombie-Filmen&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;„Es begann, als ich so drei Jahre alte war“, erzählt der Altenaer. „Damals starb meine Großmutter und meine Eltern sagten mir, sie sei in den Himmel geflogen.“ Was es damit auf sich hat, wollte der kleine Jens genauer wissen und begeisterte sich fortan für alles Unerklärliche. Schon als Grundschüler schrieb er Geistergeschichten und bildete sich diesbezüglich im Kino fort: „Die Kontrollen waren damals noch nicht so streng. Deshalb konnte ich mir immer die neuesten Zombie-Filme anschauen.“ Wenngleich es ihm nicht gruselig genug zugehen konnte, war sein Berufswunsch ungleich frommer und für ein Kind ungewöhnlich. „Ich wollte Pastor werden“, denkt er schmunzelnd zurück.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Daraus wurde zwar nichts, doch aus seinem Hobby entwickelte sich eine echte Leidenschaft. Mertens schrieb selbst und las viel über &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Esoterik" title=""&gt;Esoterik&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.martin-wagner.org/Okkultismus-das_Spiel_mit_dem_Teufel.htm" title=""&gt;Okkultismus&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/WISSENSCHAFTPSYCHOLOGIE/" title=""&gt;Psychologie&lt;/a&gt;, sodass sich im Laufe der Jahre eine stattliche Bibliothek zu diesen Themen ansammelte. Als der gebürtige Lüdenscheider 1999 nach Altena zog, lebte er die ersten fünf Jahre beinahe wie ein Eremit.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;„Ich habe mich fast nur mit Esoterik befasst und hatte höchstens einmal im Jahr Besuch“, erinnert sich der 42-Jährige. Wobei ihn vor allem die wissenschaftliche Seite der Geheimlehren interessiert, die heute gar nicht mehr so geheim seien. Denn während Okkultes früher stets im Verborgenen geschehen sei, „kommt man heute ja mehr oder weniger an alles dran.“&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Geheimnisse des Geistes ergründen&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jens Mertens legt Wert darauf, dass er selbst kein Satanist ist, jedoch wissen möchte, was es damit auf sich hat und wie diese Leute denken: „Ich wollte schon immer die Geheimnisse des Geistes ergründen.“ Zwar kann er sich gut vorstellen, dass es ein höheres Wesen oder ein geistliches Reich gibt, doch vor allem geht er davon aus, dass hinter vielen vermeintlich übernatürlichen Dingen etwas durchaus Logisches steht. „Die moderne Physik hat in der Vergangenheit immer wieder Sachen erklärt, die zuvor noch als übersinnlich galten.“&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und dieser schmale Grat zwischen Logik und Grusel schlägt sich auch in seinen &lt;a href="http://www.mondritter.de/" title=""&gt;Büchern&lt;/a&gt; nieder. Während sich sein erstes Werk „Psychotische Episoden“ mit Grenzgeschichten aus den Untiefen der menschlichen Seele befasst, betrachtet er in „Jenseits der Schwelle“ die feinstoffliche Welt aus wissenschaftlicher und okkultistischer Sicht. Momentan schreibt der Altenaer indes an einem echten Horrorroman.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Titel noch unter Verschluss&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Titel ist noch geheim, doch zum Inhalt kann Mertens schon etwas sagen: „Es handelt von Nekrophilie.“ Zwar sei der Inhalt tatsächlich finster, doch gehe es nicht ausschließlich darum, den Leser zu schockieren: „Ich will ausdrücken, dass es keinen Sinn hat, an einer längst vergangenen Liebe festzuhalten.“ So jenseitig die Inhalte seiner Bücher auch sind, so realistisch erscheint es, dass der aktuelle Roman nicht sein letzter bleiben wird. „Ich habe noch Ideen für die nächsten zehn Jahre.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schon fünf Bücher&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jens Mertens, der sich als Schriftsteller J. Mertens nennt, hat bislang fünf Bücher herausgebracht: „Psychotische Episoden“, „Geh nicht durch diese Kellertür“, „Der Gestirnsreigen“, „Jenseits der Schwelle“ und „Schwarze Raben“ (Hrsg.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Werke erscheinen im Verlag epubli nach dem Prinzip Book on Demand. Dabei werden Bücher erst auf Bestellung gedruckt. Von seiner Literatur kann Mertens zwar (noch) nicht leben, doch sein Hauptbeweggrund ist ohnehin der Spaß am Schreiben&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Text &amp;amp; Fotos: Michael Schuh&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-4144527310080309576?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/4144527310080309576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/02/es-kann-nicht-gruselig-genug-sein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/4144527310080309576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/4144527310080309576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2011/02/es-kann-nicht-gruselig-genug-sein.html' title='Es kann nicht gruselig genug sein'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-ErpL2HQz_38/TWLRy1GYKoI/AAAAAAAAAQU/gFNKLoe4Csk/s72-c/wr_19022011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-4698823193476759769</id><published>2010-11-28T23:18:00.001+01:00</published><updated>2011-02-21T22:26:01.617+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezensionen und Empfehlungen'/><title type='text'>Peter Pitsch: "Übelungen"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Es ist schon eine bizarre Welt, in die uns Peter Pitsch in seinen "Übelungen" entführt. Doch im Gegensatz zu dem ähnlich klingenden und von Wagner intonierten Mythos "Nibelungen" rettet uns kein unverwundbarer Held namens Siegfried vor dem Grauen, das hinter den alltäglichen Dingen lauert. Nein, der Autor ist erbarmungslos, gnadenlos und lässt den Leser auf jeder Seite erneut ins offene Messer laufen.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Pitsch zeigt uns die moderne Welt durch eine Röntgenbrille, die den Blick durch die uns vertraute Matrix ermöglicht und uns aufschreiend unser eigenes Ausgeliefertsein erkennen lässt. Dinge, die wir im Alltag nur zu gern vor uns selbst verleugnen, obwohl wir sie schon ahnen, serviert er uns unübersehbar auf einem Silberteller, zuweilen garniert mit verstörenden Zeichnungen aus der eigenen Farbenküche.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nicht selten erscheinen die Gegebenheiten alptraum- und fratzenhaft. Gleichgültig ob der Autor in Gedicht oder Kurzprosa von Nachbarn, Weihnachten, Schauspiel, Schriftstellerei oder scheinbaren Unwesentlichkeiten erzählt - von der ersten Zeile an merkt der Leser, dass hier etwas "nicht stimmt". Im Rausch und Taumel tieferen Sinns (oder dessen Leere) gerät der neugierige Abenteurer selbst auf den vertrautesten Pfaden ins Straucheln und merkt schnell, dass die Sicherheit, in der er sich in der Gesellschaft wähnt, nur aus einem hauchdünnen Pergamentfußboden besteht, der bei jedem weiteren Schritt zu reißen und ihn in einen Abgrund voller Tatsachen zu überantworten droht, von denen er nichts wissen will.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Autor offenbart sich in diesem Werk durchaus als literarischer Wagner. Seine "Übelungen" entbehren des Ritters in goldener Rüstung völlig; vielmehr konzentriert er sich auf den stets präsenten furchterregenden Drachen, der keine abgeschiedenen Höhlen mehr benötigt, sondern sich, versteckt hinter sozialen Strukturen, längst in städtische Wohnungen eingemietet hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Pitschs Werk stellt somit eine psychonautische Komposition dar, die auf dem Schriftwege zu uns kommt, weil sich aus Furcht vor der Wahrheit unsere Ohren längst an den Druck der Zeigefinger gewöhnt haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/%C3%9Cbelungen-Peter-Pitsch/dp/3940372064/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1290982658&amp;amp;sr=8-1"&gt;Peter Pitsch: "Übelungen" bei Amazon&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-4698823193476759769?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/4698823193476759769/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/11/peter-pitsch-ubelungen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/4698823193476759769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/4698823193476759769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/11/peter-pitsch-ubelungen.html' title='Peter Pitsch: &quot;Übelungen&quot;'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-8170607543118897335</id><published>2010-10-19T13:39:00.000+02:00</published><updated>2010-10-19T13:39:53.616+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezensionen und Empfehlungen'/><title type='text'>Peter Pitsch: "W-E-L-T"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Korrupte Ärzte, aggressive Zuhälter, abgehalfterte Privatdetektive und triebgesteuerte Krankenpfleger sind Teil der W-E-L-T, mit der uns der Autor dieses gelungenen Meisterwerks schonungslos konfrontiert. Der für seine außerordentliche Wortgewalt bekannte Schriftsteller Peter Pitsch fesselt den Leser mit einem Thriller der ganz besonderen Art.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Alles beginnt mit einem allumfassenden Nichts: Ein Mann findet sich ohne Gedächtnis mitten in Kopenhagen wieder. Dessen Mutter hat bereits einen privaten Ermittler eingeschaltet, der mittels der ehemaligen Lebensgefährtin des Vermissten auf die illegalen Machenschaften eines Arztes stösst, der an seinem ehemaligen Patienten offenbar ein mit unvorhersehbaren Nebenwirkungen behaftetes Medikament getestet hat. Doch die Suche nach Walter, dessen Erinnerungen nur bruchstückweise zurückkehren, gestaltet sich zu einer Geisterbahnfahrt durch die Abgründe der menschlichen Psyche.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gekonnt spielt der Autor mit fast allen Ängsten und Trieben, denen sich der moderne Mensch hilflos ausgeliefert sehen kann. So sucht man in seiner W-E-L-T vergeblich nach Zeitgenossen mit wirklich weißer Weste. Stellt sich die eine oder andere Figur anfangs auch noch so freundlich und edel dar, so fördert der Verlauf der Geschichte dennoch stets deren dunkle Seite zum Vorschein, sodass die Sympathie des Lesers zwangsläufig in puren Ekel umschlägt. Dabei versteht es Pitsch wie gewohnt, die widerlichsten Neigungen seiner Protagonisten so bildhaft darzustellen, dass man sich förmlich wünscht, in das Geschehen eingreifen zu können.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Durch das Wirken des gedächtnislosen Hauptakteurs und den Handlungen des Privatdetektivs entstehen allerlei Verwicklungen und Nebenhandlungsstränge, die jedoch mit der Zeit kunstvoll miteinander verwoben werden, bis ein explosionsartiges und überraschendes Ende den Leser vor vollendete Tatsachen stellt. Urknallartig entsteht um die anfängliche psychische Nichtexistenz eine furiose und rasante Story, die den Leser schnell in ihren Bann zieht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Lügen, Korruption, Gewalt und sexuelle Abartigkeiten sind die Elemente, die sich in diesem erstklassigen Thriller die Ehre geben. Die totale Amnesie des Hauptakteurs erscheint bei der Betrachtung seiner Umgebung eigentlich wie eine Erlösung, die ihn jedoch keineswegs vor den genannten Gefahren zu schützen weiß. Dies wird besonders deutlich in dem Umstand, dass er es trotz aller Bemühungen nicht schafft, die Stadt Kopenhagen zu verlassen. Er ist Teil eines großen Gebildes und mit ihm verschachtelt - eine tatsächliche Flucht erscheint unmöglich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die W-E-L-T des Peter Pitsch ist düster, gefährlich und depressiv gestaltet. Doch am Ende blicken wir erschreckt in unser eigenes Gesicht und müssen einsehen, dass es sich um die finsteren Kammern handelt, die in individueller Form in jedem von uns stecken. Die W-E-L-T, mit der wir hier in Kontakt kommen, ist eine uns nicht ganz unbekannte Welt - es ist die Welt, in der wir leben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/W-E-L-T-Peter-Pitsch/dp/3939948381/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;amp;qid=1287488296&amp;amp;sr=1-4"&gt;Peter Pitsch: "W-E-L-T" bei Amazon&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-8170607543118897335?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/8170607543118897335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/10/peter-pitsch-w-e-l-t.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/8170607543118897335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/8170607543118897335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/10/peter-pitsch-w-e-l-t.html' title='Peter Pitsch: &quot;W-E-L-T&quot;'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-1692369477084139573</id><published>2010-10-11T12:51:00.000+02:00</published><updated>2010-10-11T12:51:55.090+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezensionen und Empfehlungen'/><title type='text'>Peter Pitsch: "Ins Ungewisse"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Quo vadis, anima? Diesen Untertitel könnte der autobiographische Roman von Peter Pitsch durchaus tragen. Gleich einem ruderlosen Schiff in brausender See treibt der Protagonist durch wirre Stationen einer Odyssee, die ihn von Deutschland aus durch die Niederlande über Italien nach Dänemark führt. Scheinbar gute Erfahrungen zeigen mehr als einmal nach anfänglicher Freude ihr wahres, fratzenhaftes Gesicht und markieren eine mit Fettnäpfchen gespickte Route. Doch unbändiges Verlangen nach der Erkenntnis des eigenen Platzes in der Welt stellt die Kraft dar, die die Suche stets aufs Neue vorantreibt.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der junge Walter passt ganz und gar nicht in das hoffnungsschwangere, aber illusorische Bild, das sich seine Eltern von ihm machen. Statt einen Beruf zu erlernen, treibt er sich mit zwielichtigen Gestalten herum, gerät in den Sumpf der Drogenszene und wird schließlich anlässlich eines aufgetragenen Schmuggels von Haschisch vorübergehend inhaftiert. In den Niederlanden entpuppen sich alle seine Frauenbekanntschaften schließlich als Vertreterinnen des horizontalen Gewerbes. Als Walter in Italien als Schauspieler ins Filmgeschäft einsteigt, muss er auch hier schnell feststellen, dass der Glanz dieser Welt zu großem Teil von Katzengold herrührt. Erst als er das dänische Mädchen Jette kennenlernt und mit ihr nach Dänemark übersiedelt, scheint seine Suche nach einem geeigneten Ankerplatz Erfolg zu haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mit dem Roman "Ins Ungewisse" gelingt Peter Pitsch die grandiose Beschreibung eines unverstandenen Rebellen, der sich im Pool einer unbarmherzigen Gesellschaft lange Zeit mittels zerbrechlicher Strohhalme Luft zu verschaffen versucht. Erst das allmähliche Entsteigen des trüben Bassins ermöglicht es ihm, frei zu atmen und seinen Blick auf die wesentlichen Dinge richten zu können. Und der Autor weiß, wovon er schreibt, denn ein Blick auf seine Kurzvita am Anfang des Buches lässt bereits frappierende Ähnlichkeiten erkennen, die keineswegs zufälliger Natur sind.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So schreibt Pitsch aus eigener Erfahrung und Erinnerung von seinem mit Dornen überwucherten Weg und lässt auch an den entsprechenden Stellen die ihm entgegengebrachten Schimpfworte nicht aus. Schonungslos lässt er die alten Emotionen Revue passieren, sodass der Leser plötzlich und unvermittelt in das Verständnis plötzlicher Stimmungsschwankungen förmlich hineingezwungen wird. Dabei wird man nicht selten jäh überrumpelt, beispielsweise wenn (nach einigen Seiten sachlicher Schilderung) Walter zu nachtschlafender Stunde von der Privatdisco des Nachbarn unsanft geweckt wird und die Toiltte aufsucht, wo er seinen Ärger über den Radau allmählich aufbaut und sich anschließend genervt den "Arsch" abwischt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wer die Werke von Peter Pitsch kennt, weiß um die Kompromisslosigkeit seiner Beschreibungen scheinbar alltäglicher Normalitäten, die er mit der Wortgewalt eines Schriftstellerprofis in ein hinterfragendes, zweifelndes und oftmals schizophren anmutendes Zwielicht rückt. Brutal reißt er die Vorhänge nieder, die den Blick auf die Fragwürdigkeiten des Alltags bislang geschickt verbargen, und er setzt dabei den Leser einer kalten und manipulativen Welt aus, der nur noch wahlweise mit Resignation oder kraftvollen Gegenschlägen begegnet werden kann.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch auch Pitsch zeigt hier klar auf, dass die Anstrengung, zur eigenen Mitte zu finden, am Ende belohnt wird. So hatte der dornige Weg auch für ihn ein Ende, und alle Erfahrungen verwandelten sich schließlich in Etappen, von denen jede einzelne ein Stück wertvolles Alchemistengold bedeutet. Der Stein der Weisen liegt in uns selbst - wir müssen lediglich die Kraft aufbringen, zu ihm vorzustoßen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So wird es für Jeden gute und schlechte Erlebnisse geben. Einige davon lassen sich steuern, andere wieder nicht. Doch eines lässt sich ganz klar sagen: Peter Pitschs "Ins Ungewisse" ist ein Erlebnis; ein Erlebnis, für das man sich entscheiden sollte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Ins-Ungewisse-Peter-Pitsch/dp/393994825X/ref=sr_1_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1286793929&amp;amp;sr=1-1"&gt;Peter Pitsch: "Ins Ungewisse" bei Amazon&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-1692369477084139573?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/1692369477084139573/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/10/peter-pitsch-ins-ungewisse.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/1692369477084139573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/1692369477084139573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/10/peter-pitsch-ins-ungewisse.html' title='Peter Pitsch: &quot;Ins Ungewisse&quot;'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-6027386308035936991</id><published>2010-10-06T12:41:00.000+02:00</published><updated>2010-10-06T12:41:45.999+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Autoren-News'/><title type='text'>Walpurga 2010 - Bekanntgabe der Gewinner</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Der von dem PoD-Anbieter Epubli gestartete Autorenwettbewerb "Walpurga 2010" war, &lt;/strong&gt;&lt;a href="http://j-mertens.blogspot.com/2010/10/walpurga-2010-roboter-stimmten-fur.html"&gt;&lt;strong&gt;wie bereits berichtet,&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; von einigen "Happenings" überschattet. Jetzt jedoch gab Epubli die Gewinner bekannt, und an den Gewinnerwerken gibt es entgegen meiner zuvor geäußerten Bedenken absolut nichts auszusetzen. Alle Bücher können sich - auch bezüglich Satz und Formatierung - durchaus mit&amp;nbsp;Veröffentlichungen renommierter Verlage messen. Die Thematik reicht dabei vom Kinderbuch über Kunstband bis hin zur Horrorstory.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Preisverleihung&amp;nbsp;findet am&amp;nbsp;06.&amp;nbsp;Oktober 2010 um 12:45 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse am Hot Spot in Halle 3.1 L 681 statt. Gleichzeitig werden die Bücher natürlich auf eben dieser Messe stellvertretend für die gute Epubli-Qualität ausgestellt und präsentiert.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein ganz besonderes Lob verdient sicherlich David Schweig, der den fünften Platz der Autoren bis 20 Jahre belegt - er ist gerade mal neun Jahre alt und hat mit seiner Platzierung hoffentlich einen ordentlichen Motivationsschub bekommen, der ihn animiert, sein Hobby fortzuführen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Folgenden die Preisträger auf einen Blick - zunächst die Autoren ab 20 Jahre:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buch/letzte-Amerikaner-Marissa-Conrady/3630"&gt;Marissa Conrady: Der letzte Amerikaner&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Gemeinsam-tr%C3%A4umen-Sibylle-Engel-9783869313603/2814"&gt;Sibylle Engel: Gemeinsam träumen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Normal-Anna-Mara-Wehner/3903"&gt;Anna Mara Wehner: Normal?&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Zwei-Ochsen-kein-Esel-Andrea-Kainz-9783869316987/3902"&gt;Andrea Kainz: Zwei Ochsen und kein Esel&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buch/HUNDSTAGE-Donnas-Traum-roten-Sofa-H-Hustemeier-9783869315997/3562"&gt;H. Hustemeier: Hundstage&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und die Autoren unter 20 Jahre:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Weltenwirbel-Timo-Kunzmann/3881"&gt;Timo Kunzmann: Weltenwirbel&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Blutrote-Lippen-Nacht-Larissa-Rodeh%C3%BCser/3761"&gt;Larissa Rodehüser: Blutrote Lippen der Nacht&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buch/ZUM-FENSTER-Sarah-Riedeberger-9783869314525/3176"&gt;Sarah Riedeberger: Zum Fenster raus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Land-Gegenwart-Isabelle-Maria-Laue-9783869310299/1998"&gt;Isabelle Maurie Laue: Das Land ohne Gegenwart&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Reise-durch-Mittelerde-David-Schweig-9783869315676/3474"&gt;David Schweig: Eine gefährliche Reise - Freunde in Not&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Allen Gewinnern sei hiermit herzlich gratuliert, auf dass diese kleine Chance in naher Zukunft große Früchte trägt. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-6027386308035936991?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/6027386308035936991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/10/walpurga-2010-bekanntgabe-der-gewinner.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/6027386308035936991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/6027386308035936991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/10/walpurga-2010-bekanntgabe-der-gewinner.html' title='Walpurga 2010 - Bekanntgabe der Gewinner'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-3673762755270283279</id><published>2010-10-05T14:18:00.002+02:00</published><updated>2010-10-05T14:21:37.013+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Autoren-News'/><title type='text'>Autoren-Club unter neuer Leitung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Nach vierjährigem Bestehen wechselt der &lt;a href="http://www.autoren-club.de/"&gt;Autoren-Club,&lt;/a&gt; eine Internetplattform für Schriftsteller, seinen Besitzer. Die "Übergabe" ging kaum merklich und ohne große technische Schwierigkeiten am vergangenen Wochenende über die Bühne, und wer im Vorfeld nichts von den Geschehnissen hinter den Kulissen wusste, wird von diesem Wechsel kaum etwas mitbekommen haben. Und zu großen Veränderungen wird es laut dem neuen Betreiber auch nicht kommen: Alles soll so bleiben, wie es ist.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als Timo Tobias die Forengemeinschaft im Jahre 2006 gründete, ahnte er nicht, welche Arbeit damit langfristig auf ihn zukommen sollte. So wurde sein eigentliches schriftstellerisches Hobby überschattet von Verpflichtungen, die sich überwiegend durch organisatorische und rechtliche Dinge begründeten. Hinzu kam das allmähliche Wachstum des Forums, was die Arbeit an demselben immer mehr zu einem Vollzeitjob ausufern ließ. Zeit für seine Geschichten blieb da kaum übrig, und so kam es, dass er allmählich das Interesse am Gegenstand seiner eigentlichen Materie, dem Schreiben,&amp;nbsp;verlor. So entschloss er sich schließlich, um sein Projekt nicht vollends aufzugeben, für die Abgabe des Forums&amp;nbsp;an vertrauensvolle Hände.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diese Hände fand er in einem seiner Moderatoren. M-F Hakket war erst vor einem guten Jahr (zusammen mit einem ganzen Schwung "Abtrünniger" eines anderen Forums, darunter ich selbst) dem Autoren-Club beigetreten. Auch er ist ein Mann vom Fach: Schriftsteller, Verleger und Inhaber des Bremervörder &lt;a href="http://www.tordenfjord.de/"&gt;Tordenfjord-Verlages.&lt;/a&gt; Und wenn der Name M-F Hakket irgendwie bekannt erscheint: Er ist der Autor des geschätzten Romans &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3939948012?ie=UTF8&amp;amp;seller=A102HY5W43972D&amp;amp;sn=mverlagsauslieferung"&gt;Die Katze von Frau Wagner.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die neue Forenleitung wurde in der Community positiv aufgenommen und begrüßt, es hagelte Glückwünsche und Unterstützungsangebote - eine Basis, die eine weiterhin gute Zukunft des Autoren-Clubs verspricht. Durch die langjährige Zusammenarbeit einiger Autoren hat sich auch so etwas wie eine persönliche Bindung entwickelt sowie ein (recht großer) harter Kern, der sich im Forum auch immer wieder zusammenfindet. So bleibt zu hoffen, dass Timo Tobias als normaler User dem Autoren-Club und dem harten Kern erhalten bleibt und das Interesse an seiner Schreiberei wieder erwacht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Dankeschön für die vergangenen Jahre geht daher an Timo. Ein zweites an M-F Hakket, der sich nun der Community angenommen hat. Und ein drittes an Farkas, ohne dessen Einsatz das Forum wohl um ein Haar geschlossen worden wäre. Und last, but not least, auch ein viertes an all die aktiven User, die letztendlich für das Überleben des Forums auch in der Zukunft mitverantwortlich sind. Dazu gehöre auch ich, und meine Ärmel sind nach wie vor hochgekrempelt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-3673762755270283279?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/3673762755270283279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/10/autoren-club-unter-neuer-leitung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/3673762755270283279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/3673762755270283279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/10/autoren-club-unter-neuer-leitung.html' title='Autoren-Club unter neuer Leitung'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-5097535529317524295</id><published>2010-10-04T17:38:00.003+02:00</published><updated>2010-10-05T12:05:06.414+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Autoren-News'/><title type='text'>Walpurga 2010 - Roboter stimmten für Bücher</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Gut gemeint war der Wettbewerb, den Epubli vor Kurzem gestartet hatte: &lt;em&gt;Walpurga 2010&lt;/em&gt; gab unbekannteren Autoren die Chance, ihre per Print-on-Demand publizierten Bücher auf der Frankfurter Buchmesse wiederzufinden. Doch wie dieser Wettbewerb schließlich ablief, war alles andere als fair, worüber auch die Initiatoren nicht wenig überrascht waren.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Teilnahme war für die Epubli-Autoren denkbar einfach: Alle über diesen Verlag veröffentlichten Bücher konnten für &lt;em&gt;Walpurga 2010&lt;/em&gt; eingetragen werden. Entscheiden sollten dann die Besucher der Seite, die die zahlreichen Leseproben für ihr Urteil als Grundlage nehmen sollten. Anhand dieser Leseproben konnte man im Allgemeinen auch wirklich das Vorhandensein von Qualität feststellen, sei es in den Bereichen Ausdruck, Grammatik oder Design. Bücher, die grottenschlecht formatiert waren (wie z. B. eines, das offenbar inklusive halber Zeilen 1:1 aus einem .txt-Dokument überführt wurde), sollten dabei eigentlich keine Chance gehabt haben, denn das Auge des Lesers&amp;nbsp;leidet ja schließlich nicht an durchschnittlicher Kurzsichtigkeit.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und eben daher verwunderte es schon gleich zu Anfang, dass es Stimmen für Bücher gab, die augenscheinlich völlig lieblos in einen Umschlag gequetscht wurden. Ferner fiel es auf, dass sich die abgegebenen Stimmen für einige Bücher täglich exakt zu verdoppeln schienen. Natürlich ist es möglich, dass jemand sich auf das Werbehandwerk versteht, doch über 1000 Stimmen in nur zwei Tagen wirken sehr verdächtig. Müsste ein Autor mit solch einer Fangemeinde nicht längst einen Namen haben, der ihn&amp;nbsp;bereits unter die Fittiche eines renommierten Verlages gebracht haben sollte?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nein, irgendetwas war da ganz schön faul bei &lt;em&gt;Walpurga 2010,&lt;/em&gt; worauf Epubli auch prompt reagierte und den Wettbewerb neu startete. Ganz offensichtlich hatten findige Köpfe eine Autofunktion eingerichtet, die unter verschiedenen IP's für das jeweils eigene Buch in verschiedenen Abständen immer wieder selbstständig Klicks durchführte. Die Unterbrechung und "Aufnullsetzung" der bereits vergebenen Stimmen dürfte wohl die Ehrlichen unter den Teilnehmern sehr verärgert haben. Unter großen Anstrengungen wurden vielleicht an den ersten Tagen 50 Stimmen gesammelt, die nun auf einen Streich wieder gelöscht wurden. Dass dabei keine Motivation mehr aufkommt, dürfte klar sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nichtsdestotrotz baute Epubli nun ein zusätzliches Sicherheitssystem ein, das Autoklicks von vornherein unmöglich machen sollte. Dies bestand aus einem als Grafik angezeigten Buchstabencode, der manuell in ein Feld eingegeben werden musste, bevor man stimmen konnte. Doch wer jemals ein Forum geführt oder Downloads getätigt hat, weiß vielleicht um die Möglichkeit&amp;nbsp;der Umgehung auch dieses Prinzipes. Obwohl man meinen sollte, dass Computer von selbst keinen grafischen Text lesen könnte, kommen auch in noch so sicheren Foren täglich noch hunderte von Spambots mittels raffinierter Automatik über diese Hürde. Somit ist es auch nun, nach der endgültigen Entscheidung, nicht sicher, wie viele der Gewinner Ehrlichkeit haben walten lassen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist ohnehin ein sehr fragwürdiges Prinzip, was sich der eigentlich sehr empfehlenswerte Anbieter Epubli da ausgedacht hat. Schließlich sollte für etwas gestimmt werden, was der potentielle Kunde noch nicht einmal in Händen hielt. Was würde die breite Menge von einem Volksentscheid zu einem unfertigen Gesetz halten? Vermutlich nichts - es müssen schon klare Ansagen sein. Und so war es eigentlich abzusehen, dass in diesem Wettbewerb nicht die Qualität zum Sieg verhelfen konnte, sondern eher technische Raffinesse bzw. ein hoher Bekanntenkreis. Doch rechtfertigen solche Gegebenheiten die Vorstellung eines Buches auf der Frankfurter Buchmesse?&amp;nbsp;Sollte es hier nicht doch eher um Qualität gehen? Was für eine Werbung wäre es ferner für Epubli, wenn ihr Stand durch hässlich gestaltete Bücher mit 50 Fehlern pro Seite vertreten würde? Denn dieses Szenario hätte sich durchaus im Zuge des Betruges entwickeln können...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Epubli zeigte sich selbst überrascht und gab an, mit so viel krimineller Energie nicht gerechnet zu haben. Für das nächste Jahr werden die vereinzelt eingereichten Vorschläge überdacht, eine unabhängige Jury einzuberufen. Dies scheint auch mir der wesentlich bessere Weg zu sein, zumindest die Spreu vom Weizen zu trennen (ohne die Autoren als solche abwerten zu wollen).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kein Wort wurde - vielleicht aus gutem Grund - über die Sieger verloren. Lediglich in dem derzeit noch vorhandenen Walpurga-Bereich kann man einen Blick auf die jeweils neun bestbewertetsten Bücher werfen:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buchmesse/bis20/top"&gt;Autoren bis 20 Jahre&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buchmesse/ab21/top"&gt;Autoren ab 21 Jahre&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Einen Wettbewerb nach dem Vorbild dieses Jahres wird es wohl hoffentlich nicht noch einmal geben. Selbst in den "verbalen" Bewertungen einiger Werke finden sich hin und wieder Kommentare, die ein hohes Maß an Verwunderung aufweisen. Und es ist wohl ziemlich offensichtlich, was ein Autor von seinem eigenen Werk hält,&amp;nbsp;wenn er öffentlichen Bewertungen derart wenig vertraut, dass er zu manipulativen Mitteln greift. Solche Zeitgenossen sind nichts anderes als Schmierfinken, denen jede Unterstützung verwehrt bleiben sollte. Denn wo die Liebe zum Sieg die schriftstellerische Leidenschaft überschattet, hilft auch Betrug nur kurzfristig.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-5097535529317524295?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/5097535529317524295/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/10/walpurga-2010-roboter-stimmten-fur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/5097535529317524295'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/5097535529317524295'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/10/walpurga-2010-roboter-stimmten-fur.html' title='Walpurga 2010 - Roboter stimmten für Bücher'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-2109333383519071512</id><published>2010-09-29T11:41:00.003+02:00</published><updated>2010-10-05T12:05:47.004+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><title type='text'>Hartz IV - Von Kleckerbeträgen und Milchmädchenrechnungen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Wie sagt man so schön: Unsere Politiker sind wirklich unbestechlich - sie nehmen noch nicht einmal Vernunft an. Dieser Ausspruch scheint sich einmal mehr vergangenen Sonntag bestätigt zu haben, als unsere werten Koalitionspartner über die anstehenden Änderungen bezüglich des ALG2 debattierten. Das Bundesverfassungsgericht hatte in einem Urteil vom Februar 2010 festgestellt, dass insbesondere die Sätze für Kinder willkürlich berechnet wurden und gefordert, bis Jahresende eine Neuberechnung mit nachvollziehbarer Transparenz vorzunehmen. Was zunächst wie ein Sieg für die Betroffenen erschien, entpuppt sich momentan jedoch als ein Windei.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ganze fünf Euro mehr soll es ab nächstes Jahr geben. Nicht mehr im Regelsatz enthalten sind Ausgaben für Alkohol und Zigaretten, dafür jedoch eine Pauschale für Internetkosten und Praxisgebühr. Die Kommunen sollen&amp;nbsp;anhand der örtlichen Mietspiegel&amp;nbsp;selbst entscheiden dürfen, wie hoch die Mietpauschalen ausfallen. Sanktionen seitens der Argen sollen schneller in Kraft treten, und ein zusätzliches Bildungspaket in Form von Gutscheinen ist für die Förderung unserer Schützlinge vorgesehen. Das sind im Groben die wichtigsten Punkte, die Schwarz/Gelb ausbrütete. Im Prinzip also wie gehabt: Rechte Tasche/linke Tasche.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hatten einige Hartz-IVler schon auf die stolze Erhöhung von 40 Euro gehofft, wurden sie nun (zumindest einstweilen) bitter enttäuscht. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen behauptete sogar, völlig überrascht gewesen zu sein, dass ihrer Berechnung nach die Sätze an einigen Stellen sogar &lt;strong&gt;zu hoch&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;bemessen gewesen seien. Dennoch habe sich die Regierung dazu durchgerungen, den Regelsatz zu erhöhen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist doch immer wieder erstaunlich, welches Talent Politiker besitzen, katastrophale Entscheidungen zu treffen und dies dann öffentlich so verpacken, dass der Eindruck entsteht, man müsse ihnen auch noch dankbar sein. Von solchen Äußerungen sollte man sich keinesfalls blenden lassen. Es steht jedenfalls außer Frage, dass außer der Regierung selbst kaum jemand die jüngsten Entscheidungen begrüßt. Immer wieder veröffentlichte Statistiken scheinen zwar zu belegen, dass die Mehrheit des Volkes gegen eine Erhöhung des Regelsatzes stimmt. Inoffizielle Umfragen sprechen dagegen aber eine ganz andere Sprache.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Selbstverständlich soll kein Arbeitsloser aufgrund eines zu hohen Regelsatzes und weiterer zugestandener sozialer Annehmlichkeiten zum "Gammeln auf Staatskosten" verleitet werden, und auch der Lohnabstand soll natürlich gewahrt bleiben. Die bessere Lösung wäre aber demnach, die Löhne auch dementsprechend anzupassen, dass sowohl diese wie auch die Sozialleistungen im stetigen Verhältnis zueinander bleiben. Das in den letzten Tagen immer wieder durch die Medien verbreitete "neue Wirtschaftswunder" sollte doch die beste Basis dafür bieten. Doch dieses gestaltet sich für die Deutschen wohl eher als &lt;em&gt;blaues&lt;/em&gt; Wunder. Zumindest scheint von diesem Aufschwung im Volk nichts anzukommen. Gewinner sind auch hier wieder lediglich die Wirtschaftsbosse, die ihr Augenmerk in erster Linie auf den Export richten. Solange dieses Ungleichgewicht besteht, wird es niemals zu einer vernünftigen Lösung kommen, die beiden Seiten gerecht wird. Dies kann und darf aber nicht Grundlage für eine Entscheidung sein, die ausschließlich die schwächsten Mitglieder einer Gesellschaft trifft. Schon aus diesem Grunde ist die Entscheidung vom vergangenen Sonntag abzulehnen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Aber wer nicht arbeitet, darf auch keine Ansprüche stellen", werden jetzt einige Leser mal wieder aufschreien. Dem würde ich grundsätzlich zwar zustimmen, doch muss auch hier die Frage nach der Einstellung der jeweils Betroffenen gestellt werden. "Fördern und Fordern" lautet schließlich die Devise der Arge. Die Forderung besteht in erster Linie darin, dass der Leistungsempfänger sich nachweislich um Arbeit zu bemühen hat. Bei der Förderung kommen wir aber schon etwas ins Straucheln. Denn diese besteht oft in Maßnahmen, die dem Empfänger überhaupt nicht nützlich sind, sondern ihn in Einzelfällen sogar bei der Wiedereingliederung behindern. So ist es sogar schon vorgekommen, dass Arbeitswillige Minijobber einen sicheren 400-€-Job zugunsten eines von der Arge vermittelten Eineurojobs aufgeben mussten. Fälle wie diese sind starker Tobak und schaden nicht nur dem ALG2-Empfänger, sie&amp;nbsp;verhalten sich sogar dem Sinn und dem Zweck der Wiedereingliederung &lt;strong&gt;entgegengesetzt.&lt;/strong&gt; Hier wird Sozialbetrug begangen - jedoch seitens der Arge. Denn je geringer der Verdienst im Job ausfällt, desto mehr Leistungen werden ja aufstockend über den Staat bezogen. Und das obige Beispiel braucht wohl nicht erst vorgerechnet zu werden. Hier wird Fördern ebenfalls vollkommen willkürlich ebenfalls zum Fordern. Die Devise lautet also im Prinzip: "Fordern, fordern, fordern!" Doch was will man denn von einem "redlichen" Arbeitssuchenden noch fordern, der wirklich schon per Eigeninitiative bemüht ist, wieder in Arbeit zu kommen? Ich glaube, dass hier "fördern, fördern, fördern" eher angebracht ist, und der Gesetzgeber sollte dafür sorgen, dass in solchen Fällen durchaus auch mal beide Augen zugedrückt werden können. Wer Massen an Bewerbungen schreibt und seinen Verpflichtungen gegenüber der Arge stets nachkommt, darf doch nicht durch Beamtenwillkür oder verquere Gesetze demotiviert werden. Sonst darf sich in der Tat niemand mehr wundern, wenn sich immer mehr Leistungsempfänger, schon&amp;nbsp;psychisch derangiert, mit verschränkten Armen zurückziehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein weiteres Argument, das man oft lesen und hören kann, lautet: "Ich sehe nicht ein, dass ich hart arbeite und für diese Schmarotzer Steuern bezahle." Dieser Ausspruch ist jedoch eine typische Stammtischparole, die keineswegs so hingenommen werden kann. Zunächst einmal kann man nur immer wieder betonen, dass nur ein kleiner Teil der ALG2-Empfänger wirklich arbeitsunwillig ist (denn so schön ist Hartz IV ganz bestimmt nicht). Die Medien heben nur leider immer wieder die Fälle von Schmarotzertum in den Vordergrund, weil ein Bericht über einen wirklich Motivierten kaum jemanden interessiert. Es verhält sich fast so wie mit Meldungen über Flugzeugabstürze: Es scheint so, als würden Unmengen von Flugzeugen abstürzen, weil darüber oft berichtet wird. Doch sie stehen in keinem Verhältnis zu den Maschinen, die unbeschadet durchkommen. Warum sollte über Letztere auch berichtet werden? Man sollte sich daher nicht ins Bockshorn jagen lassen; ein Feldzug gegen ALG2-Empfänger ist völlig unbegründet. Vor allem vergisst man bei dem Steuerargument auch gern, dass die jetzt Arbeitslosen zumeist vorher ebenfalls in festen Arbeitsverhältnissen waren und ihrerseits ebenso fleißig in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben (Arbeitslose unter 25 werden dagegen auch viel härter sanktioniert). Wenn man hier Kritik übt, müsste man mit gleicher Post auch auf die Rentner losgehen. Der Unterschied besteht halt darin, dass wir alle mal in Rente gehen (normalerweise), und wer wird ernsthaft mit solchen Äußerungen seine eigene Rente gefährden wollen? Die Arbeitslosen sind dagegen eine gute Zielgruppe für solche Hasstiraden. Man übersieht dabei gern, dass es schon morgen einen selbst treffen kann.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich möchte noch einmal betonen, dass ich hier nur für diejenigen spreche, die wirklich um Arbeit bemüht sind. Diese sollten dringend besser gefördert und motiviert werden. Denn nur hier ist Hartz IV eine Übergangslösung, für die kein Euro gespart werden sollte. Wer willig ist, den Zustand zu beenden, sollte sich keiner Willkür und keiner unlauteren Eingliederungsmaßnahme beugen müssen und auf verstärkte staatliche Hilfe bauen dürfen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So&amp;nbsp;fallen auch die Kritiken der Opposition regelrecht vernichtend aus. Schon ist wieder von Klage die Rede, und die Frage, ob diese neuen Entscheidungen auch am Ende so umgesetzt werden können, bleibt noch offen. Schließlich muss das alles noch am Bundesrat vorbei, und dort&amp;nbsp;bildet Schwarz/Gelb keine Mehrheit mehr. Unsere Bundeskanzlerin zeigt sich sogar merkwürdig gesprächsbereit - Schwäche oder Taktik?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hingegen spricht der grüne Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin bezüglich der Erhöhung von fünf Euro von einem "Kleckerbetrag", der angesichts der Steuervergünstigungen für Hoteliers ein "Abgrund an Zynismus" sei, vor dem man sich fast ekeln könne. Recht hat er zwar, doch vergisst er dabei offenbar, dass er selbst seinerzeit dem rot-grünen Bündnis angehörte, das die heutige Hartz-IV-Regelung erst möglich machte. Oder hat er das alles nicht gewollt? Möglich. Vielleicht hat ihm neulich aber auch einfach nur die Torte nicht geschmeckt...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und es bleibt die Frage, ob man über die fünf Euro lachen oder weinen sollte. Satirisch geht es der "Postillon" an: &lt;a href="http://www.der-postillon.com/2010/09/spontane-partys-arbeitslose-feiern.html"&gt;Spontane Partys&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und wem es dabei berechtigterweise&amp;nbsp;nicht zum Lachen zumute ist, dem sei die Beobachtung folgenden Buchprojektes empfohlen, an dem ich auch selbst beteiligt bin: &lt;a href="http://irrsinnarge.wordpress.com/"&gt;Irrsinn Arge&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-2109333383519071512?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/2109333383519071512/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/09/hartz-iv-von-kleckerbetragen-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/2109333383519071512'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/2109333383519071512'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/09/hartz-iv-von-kleckerbetragen-und.html' title='Hartz IV - Von Kleckerbeträgen und Milchmädchenrechnungen'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6585031786240997174.post-4934672977525382090</id><published>2010-09-27T10:12:00.002+02:00</published><updated>2010-10-05T12:06:14.285+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><title type='text'>Neue Parteien - Hoffnung oder Falle?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Die Debatte um Thilo Sarrazin hat in der jüngsten Vergangenheit für einigen Wirbel in der Politik gesorgt. Unsere Regierungsvertreter sehen sich einer neuen Bedrohung gegenüber, die darin besteht, dass sie einen großen Teil des Volksbegehrens, den sie bis vor Kurzem noch erfolgreich ignoriert haben, nun nicht mehr einfach so unter den Tisch kehren können. Dennoch denken sie nicht im Traum daran, endlich einzulenken, wo es in der Tat angebracht wäre. Stattdessen werden die Dinge gedreht und gebogen, bis sie in ihr mittlerweile sehr weltfremd anmutendes politisches Gerüst passen. "Politische Unkorrektheit" könnte dabei zum Unwort des Jahres 2010 werden. Doch diese könnten sich unsere inzwischen weitläufig als "Volkszertreter" bezeichneten Abgeordneten selbst als Medaille um den Hals hängen. Denn wo der Wille des Volkes derart mit Füßen getreten wird, kann von Demokratie wahrlich keine Rede mehr sein.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Folge dieser politischen Fehlleistungen offenbaren sich gerade in diesen Tagen: Den großen Parteien laufen die Mitglieder weg und formieren sich zu neuen Parteien und Wählervereinigungen, die mehr Freiheit und vor allem Bürgernähe versprechen. Doch schon werden Anhänger von Verschwörungstheorien auf den Plan gerufen, die vor einem geschickten Schachzug der regierenden Parteien warnen. Und in der Tat ist eines oft wirklich sehr ungeschickt in Szene gesetzt, was die Vermittlung ihrer politischen Positionen betrifft.&amp;nbsp;Die in der Gründung begriffene Partei "Die Freiheit" beispielsweise hat bislang noch kein klares Parteiprogramm ausgearbeitet, aber schon eine große Anzahl von interessierten Beitrittswilligen, die in der Masse von sich behaupten, bislang Nichtwähler gewesen zu sein. Gleichzeitig propagiert "Die Freiheit", wie bei ihrer Bezeichnung auch kaum anders zu erwarten, eine äußerst liberale Politik, während sie sich aber bezüglich ihrer Position "rechts von der CDU" eingeordnet sieht. Natürlich ist es ein großer Unterschied, ob eine Partei als rechts&lt;em&gt;radikal&lt;/em&gt; oder rechts&lt;em&gt;demokratisch&lt;/em&gt; anzusehen ist. Wenn es jedoch heutzutage nachweislich zu übereilten Zuordnungen zur rechten Szene kommt, so läuft "Die Freiheit" mit dieser Äußerung Gefahr, genau in dieses Fettnäpfchen zu treten. Viele sehen inzwischen die CDU als eine diktatorische Unternehmerpartei an, und eine Anordnung rechts von ihr erzeugt in den Augen der hiervon Überzeugten ganz bestimmt nichts Liberales.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es geht mir hier keineswegs darum, "Die Freiheit" in die rechte Ecke stellen zu wollen. Vielmehr möchte ich potentielle Wähler davor warnen, sich schon auf die Rosinen zu freuen, bevor der noch recht unbekannte Kuchen überhaupt gebacken ist. Welch gegensätzliche Anforderungen die "Vorabfans" an die neue Partei stellen, ergibt sich schon aus den Antworten der Leser auf ihrer Internetpräsenz, die man sich hier zu Gemüte führen kann:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://www.diefreiheit.org/"&gt;Die Freiheit&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es ist sicherlich lobenswert, dass sich "Die Freiheit" für die im Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit einsetzen will, die in der aktuellen deutschen Politik mehr und mehr untergraben wird. Es war daher von Vorteil, dass es sich bei den letzten "politisch unkorrekten Personen" endlich mal um Menschen mit Rang und Namen handelte, damit das Thema endlich die Öffentlichkeit bekam, die es verdiente. Im Hintergrund stellt sich jedoch gleichzeitig die Frage, welche Überzeugung wirklich dahintersteckt. Herr Sarrazin beispielsweise hat mit seinen scheinbar harten Überzeugungen bezüglich der Ausländer- und Einwanderungspolitik sicherlich den Kern&amp;nbsp;so mancher&amp;nbsp;Dinge angesprochen. Allerdings wäre es mir persönlich lieber gewesen, wenn diese Äußerungen von einer anderen Quelle verbreitet worden wären. Man darf bei all dem nämlich nicht vergessen, dass es auch Herr Sarrazin war, der seinerzeit die steigenden Energiepreise verteidigte und finanziell schwächeren Mitgliedern der Gesellschaft warme Pullover für den Winter empfahl. Seine Bemerkungen bezüglich genetischer Eigenarten mancher Einwanderer lassen überdies eine recht darwinistische Gesinnung erkennen, die m. E. in der Tat nichts Gutes erahnen lässt (und bei mir sogar die Assoziation zu einem gewissen Dr. Mengele erweckt). Fazit: Meinungsfreiheit muss in jedem Fall sanktionslos gegeben sein. Diese gilt aber natürlich auch anders herum für die Gegner dieser Theorien. Niemand&amp;nbsp;muss jedoch gesellschaftliche Nachteile aufgrund dessen hinnehmen. Und auch ich muss einräumen, dass ich mich im Falle des Herrn Sarrazin durchaus irren kann, weswegen ich ihn keineswegs vorverurteile.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Denn genau da liegt der Hase im Pfeffer: Klischeebehaftete Äußerungen führen oft zu vorgefertigten Urteilen. Man packt den Betreffenden in eine Schublade, versieht diese mit einem Totenkopf und schließt sie ab. Die Abschiebung in die rechte Ecke z. B. führt ganz zwangsläufig dazu, dass jedes weitere Wort auf eine weitere eventuelle "politische Unkorrektheit" überprüft wird. Findet man nichts, hat der Redner seine Äußerungen "geschickt verpackt". Über die großen Mainstream-Medien wird der durchschnittliche Leser/Zuschauer genau auf dieses Verhalten manipuliert. Für eine vorurteilsfreie Meinungsbildung ist jedoch auch ein unbefangenes Zuhören erforderlich. Dies lässt sich heutzutage nur erreichen, indem man die offiziellen Nachrichten mit inoffiziellen Meldungen vergleicht und daraus einen Konsens zieht. Dazwischen liegt irgendwo die Wahrheit, und hier geht es nicht mehr nur um Meinungs&lt;em&gt;freiheit,&lt;/em&gt; sondern auch um Meinungs&lt;em&gt;bildung,&lt;/em&gt; die auf immenser Wachsamkeit beruht.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Doch womit finden wir uns unvermittelt wieder konfrontiert? Mit der Verunglimpfung unabhängiger Medien. Ein gutes Beispiel dafür ist z. B. der &lt;a href="http://info.kopp-verlag.de/index.html"&gt;Kopp-Verlag&lt;/a&gt;, dessen Internetauftritt ungefilterte Nachrichten verspricht. Wir haben es dabei also mit einem Gegenpol zur offiziellen Presse zu tun. Und schon von daher ist es völlig klar, dass diese politisch unbequeme Form von Berichterstattung mit der (versteckten) Verbreitung rechtsradikalen Gedankengutes offiziell&amp;nbsp;in Verbindung gebracht wird. Schaut man aber einmal mit Argusaugen hinter die Kulissen, wird man schnell eines Besseren belehrt.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Als Beispiel seien hier nur zwei Personen genannt, die eine gewisse "Vormachtsstellung" beim Kopp-Verlag einnehmen. Einer von ihnen ist Udo Ulfkotte, dessen Äußerungen zur Einwanderungspolitik in Schrift, Funk und Fernsehen nicht nur den Zorn des Staates in Form von Hausdurchsuchungen auf sich zog, sondern auch jüngst zu Morddrohungen seitens militanter Islamisten führte. Er mag seine Meinung vertreten, aber im Prinzip fordert auch er nur Zustände, die in vielen anderen Ländern völlig normal sind - darunter Länder, deren Regierungen keineswegs als rechtslastig bekannt sind (zumindest nicht offiziell). Warum also werden ausgerechnet deutsche Redner eines rechtsradikalen Gedankengutes bezichtigt, wenn sie derartige Forderungen stellen? Ich glaube, die Antwort kennen wir alle...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und genau da sind wir bei der zweiten Person angekommen, die in der Vergangenheit von sich reden machte und nach einer ungeheuren Hetzjagd schließlich beim Kopp-Verlag sesshaft wurde. Die Rede ist von Eva Herman. Ihre Geschichte fing eigentlich ganz harmlos an: Sie veröffentlichte Bücher zur Rolle der Frau in unserer Gesellschaft - weg von der Emanzipation, zurück zur hauptberuflichen Mutter. Und während sie ihr Buch anpreiste, leistete sie sich doch tatsächlich die Ungeheuerlichkeit, die Gegebenheiten familiärer Strukturen zu Zeiten des Dritten Reiches positiv hervorzuheben. Also wirklich, wie kann man nur... Die Folge war nicht nur ein Rauswurf bei "Kerner", als sie noch zusätzlich auf die Autobahnen verwies, sondern auch das Ende ihrer Karriere als Nachrichtensprecherin. Dabei hatte sie lediglich darauf hingewiesen, dass die Familienstrukturen zu der angegebenen Zeit von moralischen Werten geprägt war, die heute fehlen. Keineswegs sagte sie, der Nationalsozialismus habe diese Werte hervorgebracht. Genau dies versuchte sie bei "Kerner" am Beispiel der Autobahnen zu erläutern - ein Schuss, der leider nach hinten losging.&amp;nbsp;Rechtsradikales Gedankengut? Ein klares Nein! Rechtsradikale Vorverurteilung? Hier definitiv gegeben - die empörten Reaktionen in der Talkrunde insbesondere seitens&amp;nbsp;der Damen&amp;nbsp;Berger und Schreinemakers sprachen für sich (ganz besonders Senta Berger drohte mit dem Verlassen des Kreises, machte aber keine Anstalten, tatsächlich zu gehen). Man kann mit Eva Herman bezüglich dem Inhalt ihres Buches einer Meinung sein oder auch nicht, aber Sanktionen wie die, die sie erleiden musste, sind mit dem Grundgesetz keineswegs vereinbar.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;So wird es in der Tat Zeit, dass sich in dieser Frage politisch etwas bewegt. Und es ist für die neuen Parteien leicht, auf diesem Wege massenhaft Anhänger zu finden. Wichtig ist daher, auch mal über den Tellerrand zu schauen, denn auch der Rest des Programms muss für den Wähler letztendlich stimmig sein. So&amp;nbsp;fand z. B. die Wählervereinigung &lt;a href="http://www.buerger-in-wut.de/cms/"&gt;"Bürger in Wut"&lt;/a&gt; ebenfalls guten Anklang. Ein 87-seitiges Programm steht auf ihrer Seite zum Download bereit. Wenn es auch zunächst den Anschein hat, es handle sich um einen Zusammenschluss, der positiv etwas bewirken kann, so findet man relativ schnell Ernüchterung beim Durcharbeiten dieses Programms. Wenn dort z. B. die Rede davon ist, arbeitsunwillige ALG2-Empfänger durch die Sachbearbeiter auf Vorstellungsterminen begleiten zu lassen, damit nichts unternommen wird, um das Gespräch zu einer Absage zu führen, dann wandert mein Zeigefinger automatisch in Richtung Stirn. Die Unsinnigkeit derartiger Vorschläge zu erläutern, erspare ich mir daher an dieser Stelle.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Populismus bringt derzeit viele neue Parteien an die Öffentlichkeit. Doch nur einige Wenige sind möglicherweise wirklich zu gebrauchen. Und ich hoffe, dass "Die Freiheit" zu diesen zählt. Die Zukunft wird es an den Tag bringen, und bis dahin empfehle ich jedem Interessierten, die Entstehung zu beobachten und nicht alles vorab als positiv zu bewerten, nur weil bestimmte Versprechungen gemacht werden. Zu dieser Beobachtung sollten, wie schon oben angemerkt, sowohl offizielle wie auch unabhängige Nachrichtenportale genutzt werden, um zu einem persönlichen Konsens zu kommen. (Mit-)Denkende Bürger sind auch hier die beste Basis für eine Demokratie. Wer hingegen alles als gegeben hinnimmt, bekennt sich damit automatisch zu einer Diktatur, deren Prozess schleichend voranschreitet.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6585031786240997174-4934672977525382090?l=j-mertens.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://j-mertens.blogspot.com/feeds/4934672977525382090/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/09/neue-parteien-hoffnung-oder-falle.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/4934672977525382090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6585031786240997174/posts/default/4934672977525382090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://j-mertens.blogspot.com/2010/09/neue-parteien-hoffnung-oder-falle.html' title='Neue Parteien - Hoffnung oder Falle?'/><author><name>J. Mertens</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_nNZCyeTxwT8/TEqgC54gO9I/AAAAAAAAAIs/EEI7SXzyXK0/S220/jm_00001.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
